GEMISCHTWAREN

VERLAUTBARUNGEN

  • zwer: sehr unterhaltsame seite! top :)
  • Dr. Satori: Werter und wohlerzogener "Unbekannter Vollpfosten", Sie müssen unbedin...
  • Unbekannter Vollpfosten: Habe es zum Anlass genommen, und mehrere Videos zu den Zeugen konsumie...
  • Ronny Roger: OMG ist das viel Text, damit fange ich diese Nacht nimmer an, morgen, ...
  • Ronny Roger: Also nein - das ist doch wie, wenn Berlin Hauptstadt oder Westerwelle ...
  • Dr. Satori: Werte Durchlaucht "Unbekannter Vollpfosten", auch wir sind der Meinung...
  • Dr. Satori: Ja, hochwohlgeborener "Unbekannter Vollpfosten", ich gestehe, ich habe...
  • Dr. Satori: So ist es, hochwertgeschätzter "Unbekannter Vollpfosten" - ich verdien...
  • Hans-Heinrich Dexling: Die Zeugen Jehovas sind Dumpfbacken die endlich mal etwas Neues vom Za...
  • Unbekannter Vollpfosten: Das ist keine Würde wie man mit einen Künstler umgeht weil alles ohne ...
  • Unbekannter Vollpfosten: Umso länger ich hier bin glaube ich das ihre Worte nur Masche sind um ...
  • Unbekannter Vollpfosten: Woanders ziehen sie über Blogger her und hier ziehen sie über Glauben ...

Was wäre, wenn die Zeugen Jehovas Recht hätten?

Oh, was ist das wie­der für eine Über­schrift, wer­den einige Leser stöh­nen. Nicht ver­za­gen! Das Lesen die­ses Arti­kels wird Ihre reli­giö­sen Ansich­ten viel­leicht grund­le­gend ver­än­dern. Seien Sie gespannt! Seit über 100 Jah­ren tyran­ni­sie­ren uns die welt­un­ter­gangs­ge­plag­ten Zeu­gen Jeho­vas mit ihren klei­nen, comi­cbe­bil­der­ten Heft­chen und bun­ten Büchern, wel­che alle­samt von außer­ge­wöhn­lich befä­hig­ten Men­schen (genannt “Der treue und ver­stän­dige Sklave”) erstellt wur­den. Sie sehen es als ihre Auf­gabe an, sich als Wacht­turm­stän­der in den Fuß­gän­ger­zo­nen unse­res Lan­des zu betä­ti­gen, damit kalorien- und cho­le­ste­r­in­freie “geis­tige Speise” (so wird der Inhalt der Wachtturm- und Erwachet-Comics genannt) unter die Men­schen kommt, zwecks Erret­tung der­sel­ben, wenn Gott die Welt end­lich von dem dar­auf befind­li­chen Sau­pack (z.B. mich) befreit und alle dann Über­le­ben­den im Para­dies auf unab­seh­bare Zeit Löwen, Tiger und Kro­ko­dile krau­len kön­nen, denn die wer­den dann (ihrer Mei­nung nach) keine Zeu­gen Jeho­vas mehr auf­fres­sen. Außer­dem wer­den inner­halb von 1.000 Jah­ren alle Men­schen wie­der auf­er­ste­hen, die vor der gro­ßen Schlacht Got­tes (Har­ma­ge­don) ver­reck­ten - gleich­gül­tig, ob sie Zeu­gen Jeho­vas waren oder nicht.

Es dürfte dann ein wenig eng wer­den auf die­sem Pla­ne­ten, aber die Zeu­gen Jeho­vas legen ihren gan­zen Glau­ben in die “geis­tige Speise” ihres sek­ten­ei­ge­nen, bunt- und blut­be­bil­der­ten Zeit­schrif­ten­sta­pels und sind sich sicher, dass ihr Gott Jehova dann schon eine Lösung parat haben wird.

So fing der ganze Rotz vor über 100 Jahren an. Erfinder der Sekte: Inhaber einer Ladenkette namens Charles Taze Russell. Stellte Discountklamotten für Sozialhilfeempfänger her

So fing der ganze Rotz vor über 100 Jah­ren an. Erfin­der der Sekte: Inha­ber einer Laden­kette namens Charles Taze Rus­sell. Stellte Dis­count­kla­mot­ten für Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ger her

Selbst­ver­ständ­lich wird die­ser all­mäch­tige und all­wis­sene Zeu­gen Jeho­vas Gott die Wüste bewäs­sern las­sen, bis die Wüste keine Wüste mehr sein wird. Hierzu wer­den die mit neuem Leben ver­se­he­nen Men­schen her­ge­nom­men, die Zeit ihres Erden­le­bens in Sachen Men­schen­freund­lich­keit eher ein wenig zurück­hal­tend waren - z.B. Herr Hit­ler. Auch das Leben die­ses Dik­ta­tors und Dem­ago­gen wird nach Ansicht der Zeu­gen Jeho­vas, wäh­rend des Para­dies­auf­baus wie­der­her­ge­stellt - die Bau­pläne sind noch alle vor­han­den respek­tive archi­viert. Ich denke, dass der Gott der Zeu­gen Jeho­vas, unse­ren Adolf mit einer Gieß­kanne aus­staf­fie­ren wird, damit er höchst­per­sön­lich die Wüste in frucht­ba­res Land wan­delt. Even­tu­ell mit Unter­stüt­zung sei­nes Dik­ta­tor­kol­le­gen Mus­so­lini. Naja, kann etwas dau­ern, bis die Wüste dann bewäs­sert sein wird, aber im Grunde eine wahr­lich her­vor­ra­gende Idee.

Herr Hitler im Paradies der Zeugen Jehovas bei der Befehligung seiner Untertanen in Sachen Wüstenbewässerung

Herr Hit­ler im Para­dies der Zeu­gen Jeho­vas bei der Befeh­li­gung sei­ner Unter­ta­nen in Sachen Wüstenbewässerung

Es könnte auch alles anders ablau­fen. Mög­li­cher­weise bekommt Herr Hit­ler eine Truppe von unge­fähr 6 Mil­lio­nen Juden zuge­teilt, wel­che ihm hilft, die Wüste zu bewässern. Dann wäre alles wie in der guten alten Zeit und die brach­lie­gen­den Flä­chen wären in wesent­lich kür­ze­rer Zeit für Acker­bau und Vieh­zuch nutz­bar, denn Herr Hit­ler weiß schließ­lich, wie man Men­schen moti­vie­ren kann. Noch heute benut­zen wir stre­cken­weise seine Auto­bah­nen, die unter gro­ßer Frei­wil­lig­keit vom deut­schen Volk erbaut wor­den sind. Ja, die Zeu­gen Jeho­vas machen sich wirk­lich Gedan­ken um unsere Zukunft und wol­len uns zu ewi­gem Leben ver­hel­fen. Was heißt “ewi­ges Leben”? Schwer zu defi­nie­ren, weil es für uns etwas nicht Vor­stell­ba­res ist, denn wir leben in ter­mi­nier­ten Zeiträumen.

Ich ver­su­che es trotz­dem zu erklä­ren: Stel­len Sie sich vor, Sie ste­hen an einer Bus­hal­te­stelle und war­ten auf einen Bus, der in unge­fähr 5 Minu­ten die Hal­te­stelle an der Sie ste­hen, errei­chen müsste. Es ver­ge­hen 6 Minu­ten (naja, ist noch nicht tra­gisch), es ver­ge­hen 10 Minu­ten, es ver­ge­hen 4 Stun­den, es ver­ge­hen 89 Stun­den, es ver­ge­hen 2 Jahre, es ver­ge­hen 144.000 Jahre, aber kein Bus kommt.

Warum kam kein Bus? Weil die städ­ti­sche Ver­kehrs AG vor 144.008 Jah­ren beschloss, diese Bus­hal­te­stelle still­zu­le­gen. Dum­mer­weise wurde an der Hal­te­stelle sei­ner­zeit kein Hin­weis ange­bracht, dass die­ser Hal­te­punkt nicht mehr ange­fah­ren wird. Ja, das ist ver­gleich­bar mit ewi­gem Leben. Haben Sie es ver­stan­den? Nein? Gut, dann ver­su­che ich es mit einem ande­ren Beispiel:

Neh­men Sie 50 gleich große Kugeln mit einem Durch­mes­ser von jeweils 5 Zen­ti­me­ter und stel­len sie diese ohne jed­we­des Hilfs­mit­tel (z.B. Kleb­stoff) frei­ste­hend überein­an­der. Sagen Sie mir bitte Bescheid, wenn Sie fer­tig sind.

Beide Bei­spiele ver­bin­det etwas: Fürch­ter­li­che Lan­ge­weile über­kommt einen schon bei dem Gedan­ken, man müsse etwas tun, woran schon Herr Sisy­phos mit sei­ner hang­auf­wär­ti­gen Fels­rol­le­rei schei­terte. Für Herrn Sisy­phos war es eine Strafe!

In der Schlacht Gottes, von den Zeugen Jehovas Harmagedon genannt, werden von Jehova alle Menschen getötet, die nicht auf die Zeugen Jehovas gehört haben, bzw. die keine Zeugen Jehovas sind. Das gilt nur für die Menschen, die am Tage der Schlacht Gottes unter den Lebenden verweilen. Alle Hurenböcke, Sünder und Diktatoren, die vor der Schlacht Gottes verreckt sind, werden gemäß Meinung der Zeugen Jehovas wieder auferweckt und bekommen eine neue Chance.

In der Schlacht Got­tes, von den Zeu­gen Jeho­vas Har­ma­ge­don genannt, wer­den von Jehova alle Men­schen getö­tet, die nicht auf die Zeu­gen Jeho­vas gehört haben, bzw. die keine Zeu­gen Jeho­vas sind. Das gilt nur für die Men­schen, die am Tage der Schlacht Got­tes unter den Leben­den ver­wei­len. Alle Huren­bö­cke, Sün­der und Dik­ta­to­ren, die vor der Schlacht Got­tes ver­reckt sind, wer­den gemäß Mei­nung der Zeu­gen Jeho­vas wie­der auf­er­weckt und bekom­men eine neue Chance. Ja, Jehova scheint ein sehr gerech­ter Gott zu sein…

Wagen wir einen Zeit­sprung ins ver­hei­ßene Para­dies der Zeu­gen Jeho­vas:
Unser Alter beträgt 904.000 Tril­li­ar­den Jahre. Alle Men­schen sind mitt­ler­weile quasi gleich alt. Sämt­li­che Eis- und Sand­wüs­ten sind seit ewi­gen Zei­ten von Herrn Hit­ler und Herrn Mus­so­lini urbar gemacht wor­den. Das Rad wurde 1,5 Mil­li­ar­den Male neu erfun­den - zuletzt von jeman­dem, dem man dies so über­haupt nicht zuge­traut hätte: Heinz Ehr­hardt! An Unter­hal­tung sei­ner Mit­men­schen hatte Bru­der Heinz schon lange kein Inter­esse mehr - das ver­ging ihm schon vor 903.000 Tril­li­ar­den Jah­ren.

Letz­tes Paradies-Gedicht v. H. Ehr­hardt:
Oh Graus, Leben muss ich ewig hier!
Schnell, gib mir zwei Korn und vier Bier,
Sonst halt ich’s nicht mehr aus - hier…

WICHTIGER COPYRIGHT-HINWEIS: Alle Rechte die­ses Gedichts lie­gen bei Heinz Ehr­hardt, wohn­haft im Para­dies. Nach­druck (auch aus­zugs­weise) ist nur mit Geneh­mi­gung von Bru­der Heinz Ehr­hardt erlaubt. Jahr: 1021 nach Harmagedon.

Heinz Ehrhardt betätigte sich im Paradies der Zeugen Jehovas sogar als Verkehrsregulant.

Herr Ehr­hardt betä­tigte sich in dem Para­dies der Zeu­gen Jeho­vas sogar als Verkehrsregulant

Tja, das war alles, was er nach einer Tril­li­arde Jahre Kla­mauk noch zusam­men­brachte. Vor unge­fähr 500 Tril­lion Jah­ren beschloss er etwas zu erfin­den. Das Rad. Ging rasch, nach nur einer hal­ben Tril­li­arde Jahre erfand er das Rad zum 1,5 Mil­li­ards­ten (+1) Male neu.

Herr Hit­ler lang­weilte sich bereits nach nur 46 Mil­lio­nen Jahre zu Tode (Anmer­kung: Tja, ging lei­der nicht im Para­dies). Er wollte nicht mehr die Juden und Homo­se­xu­el­len dik­ta­to­ri­sie­ren, um mit ihnen die Wüste zu bewäs­sern, wor­auf­hin er ein Häkel­stu­dio eröf­nete. Die­ser Tätig­keit ging er sage und schreibe über 18 Mil­li­ar­den Jahre nach. Danach schulte er als Geburts­hel­fer um.

So saßen die Para­dies­ver­damm­ten nach 88 Quin­til­li­ar­den Jah­ren in ihrem Gar­ten Eden und es über­kam sie Langeweile.

“Ach, hätte ich mir doch bloß nicht vor 88 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 012 (in Wor­ten: 88 Quan­til­li­ar­den 12) Jah­ren die­sen ver­damm­ten Wacht­turm in der Fuß­gän­ger­zone von Sel­ters auf­schwat­zen lassen.

Dann wäre ich ord­nungs­gemß bei der gro­ßen Schlacht Got­tes ums Leben gekom­men und säße jetzt nicht hier herum”, dachte sich Bru­der Eber­hardt, der vor der Schlacht Got­tes (Har­ma­ge­don oder Arma­ged­don genannt) als Hilfs­ar­bei­ter bei den städ­ti­schen Müll­wer­ken in Sel­ters arbei­tete. Im Laufe der Jahr­mil­li­ar­den aber zusätz­lich fol­gende beruf­li­che Qua­li­fi­ka­tio­nen erlangte:

“Metz­ger, Atom­wis­sen­schaft­ler, Leh­rer, Gärt­ner, Arzt, Kin­der­kran­ken­schwes­ter, Ober­arzt, Fens­ter­bauer, Archi­tekt, Schrei­ner, Pilot, Tier­pfle­ger, Argo­naut, Astro­naut, Pro­phet, Haus­wirt­schafts­as­sis­tent, Mäu­se­mel­ker, Bio­che­mi­ker, Schiffs­bauer, Zir­kus­di­rek­tor, Mel­ker, Sekre­tä­rin, Bio­che­mi­ke­rin, Schiffs­baue­rin, Mäu­se­mel­ke­rin, Tier­pfle­ge­rin, Schrei­ne­rin, Pilo­tin, Argo­nau­tin, Astro­nau­tin, Pro­phe­tin, Ärztin, Desi­gner, Kam­mer­jä­ger, Erfin­der, Erfin­de­rin, Tape­zie­rer, Lam­pen­bauer, Raum­aus­stat­ter, Hoch­leis­tungs­sport­ler, Redak­teur, Repor­te­rin, Phy­si­ker, Trep­pen­bauer, Maler, Mül­ler, Schuh­ma­che­rin, Komi­ker, Betriebs­wirt, Theo­loge, Päps­tin (wie er das wohl fer­tig­brachte???), Pia­nist, For­scher, Aben­teu­rer, Expe­di­teur, Spe­di­teur, Ani­ma­teur, Fri­seur” - Undsoweiterundsofort.

Die Liste ist ewig lang. Bemer­kens­wert, dass Bru­der Eber­hardt man­che Berufe dop­pelt erlernte, dann aber den weib­li­chen Part wählte. Bru­der Eber­hardt fluchte inzwi­schen über die para­die­si­schen Zustände. Er wandte sich fle­hent­lich zu sei­nem Gott Jehova:

“Jehova, mir ist lang­wei­lig. Ich lebe nun seit 88 Quan­til­li­ar­den Jah­ren in Dei­nem Para­dies und habe alles erforscht, was es zu erfor­schen gab. Erfülle mir eine Bitte, denn ich war immer Dein treu erge­be­ner Diener!”

“Bru­der Eber­hardt”, wandte sich Gott zu ihm, “warum hast Du mich geru­fen und meine Kreise gestört?”

“Bitte erschaffe uns einen Teu­fel, der uns die Lan­ge­weile ver­treibt und der mit uns aller­lei Schind­lu­de­rei und Scha­ber­nack voll­führt. Der uns ver­führt, der uns die Angst wie­der beschert und der uns schwach wer­den lässt”, beschwor Bru­der Eber­hardt aus Sel­ters sei­nen Gott Jehova.

“Ich ver­stehe Dich gut, Bru­der Eber­hardt. Denn auch mir ist die Lust am ewi­gen und para­die­si­schen Einer­lei vergangen.”

“Ein Teu­fel wäre schon eine feine Sache, aber erschaf­fen brau­che ich ihn nicht. Ich werde einen von mir ver­nich­te­ten Men­schen wie­der auf­er­we­cken, der Euch das Fürch­ten leh­ren wird, bes­ser als es mein abtrün­ni­ger Engel jemals tat.”

“Dei­nen Wunsch werde ich Dir erfül­len, noch vor dem 144.000sten Gekrähe des Hah­nes mei­nes Soh­nes…”, sprach Gott fei­er­lich gerührt zu Bru­der Eber­hardt aus Selters.

Das grau­same Ende der Geschichte:
Was soll ich sagen, so kam auch ich noch in die­ses ver­ma­le­deite Para­dies und darf nun das ganze Pack bei Laune halten!

Der Zorn des Got­tes Jehova hat sich über mich ergos­sen, wie bei Aguirre, dem armen Tropf…

Es grüßt aus dem Scheiß-Paradies,
Euer Dr. Satori.


DER ÜBLICHE NACHTRAG:

Die Kom­men­tare gewis­ser Zeu­gen Jeho­vas (Osch, Vino­jan, Alexander72, Admin See­wolf, Bru­der Exter­ta­ler u.s.w) haben mich ver­an­lasst, einen Son­der­ar­ti­kel über die Zeu­gen Jeho­vas zu schrei­ben.
SONDERBERICHT: Jeho­vas Zeu­gen pla­nen Mord auf Dr. Satori

4 Kommentare zu "Was wäre, wenn die Zeugen Jehovas Recht hätten?"

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