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Sonderbericht: Werbeblogs und anderer Mist

Auf den Pseudolusseiten herrscht (wie üblich) Krieg und es muss zurückgeschossen werden. Zeit für eine Sonderberichterstattung in Sachen “Geld verdienen im Internet”, da die Mailflut mit Anwaltsdrohungen nicht abreißt. Für alle Personen, die mir mit Anwälten drohen, rate ich, mein Impressum ausführlich zu studieren. Der Betreiber der Internetpräsenz http://cashblog.netzrep.de, dessen Namen ich nicht mehr erwähnen soll, fühlt sich persönlich angegriffen und bezichtigt mich der Falschaussage. Aus diesem Grund machte ich ihm das Angebot, dass er mir auflisten soll, was ihm an meiner Berichterstattung übel aufstieß und was ich (gemäß seiner Aussage) falsch dargestellt haben soll.

Hier seine Mängelliste:

Gerne liste ich ihnen auf, was an Ihrer Darstellung in meinen Augen falsch ist, inkl. Beleidigungen und dergleichen:

  • Werbefuzzi
    —————————————————————————————————
  • Ich würde den Menschen Geld aus der Tasche ziehen – jedenfalls
    glauben dies nun deine Leser.
    —————————————————————————————————
  • Das mein Blog mit Werbung zugepflastert ist, stimmt so auch nicht.
    —————————————————————————————————
  • Das ich einen reinen Blog zum Thema Geld verdienen betreibe,
    stimmt nicht, da ich meine ganz persönliche Meinung zu Wirtschaft,
    sozialen Themen und Finanzen dort abgebe.
    —————————————————————————————————
  • Ich gebe bewusst keine Meldungen raus, wie man angeblich reich
    wird, weil mir das zuwider ist.
    —————————————————————————————————
  • Ich gebe auch nur Erfahrungen weiter, die erprobt sind.
    —————————————————————————————————

Lieber Cashblog-Betreiber, ich bin immer wieder verwundert, wie viel Rächtschraipfähhlär man in so wenig Text unterbringen kann – aber egal, schließlich gibt es Dr. Satori, der die Fehler (ich hoffe, dass ich keinen übersehen habe) rausdonnert. Aber das ist nicht das Thema – oder vielleicht doch auch? Kaum dass die Pseudo-Blog-Betreiber mal selbst was tippen, sind gehäuft Fehler drin. Gibt zumindest zu denken.

Top 1:
Mr. CashBlog ist nicht damit einverstanden, dass ich ihn als Werbefuzzi bezeichnet habe. O.k., dann zähle ich mal die Werbung auf seiner Homepage von nur 3 Seiten. Der Artikel “Arbeitslos – kein Grund zu Langeweile”, ist zirka 670px hoch und beinhaltet 4 Werbungen. An den Sidebars sind 5 Werbeplätze zu sehen. 9 Werbeplätze für einen Miniartikel. So verhält es sich auch mit allen anderen Seiten. Kurze Artikel und 9 Werbeplätze. Sind bei 3 Seiten 27 Werbeeinblendungen. Eine ganze Menge für einen Artikel, der unter 700px hoch ist. Das Prädikat “Werbefuzzi” kann meines Erachtens nach zu Recht vergeben werden.

Top2:
MrCashBlog unterstellt meinen Lesern, dass diese nun glauben, dass MrCashBlog seinen Lesern das Geld aus der Tasche ziehe. Zum einen sind meine Leser sowieso alle ungläubig und zum anderen muss ich MrCashBlog zustimmen und korrigiere mich dahingehend, dass MrCashblog nur einen Weg (Link) aufzeigt, bei dem die Möglichkeit besteht, dass seinen Lesern das Geld aus der Tasche gezogen wird. Einen dieser Wege habe ich genauer untersucht und werde darüber später berichten. Außerdem, lieber MrCashblog, bei dem von Ihnen gewählten Namen für Ihre Internetpräsenz, sind Sie tatsächlich über solch eine Mutmaßung verwundert? Ich nicht.

Top3:
MrCashBlog meint, dass sein Blog nicht mit Werbung zugepflastert sei. Möge dies der Leser selbst entscheiden, aber 27 Werbeeinblendungen auf 3 Seiten finde ich schon heftig.

Top 4:
MrCashBlog behauptet, dass er keinen reinen Blog zum Thema “Geld verdienen im Internet” betreibt. So hatte ich das in meinem Artikel auch nicht dargestellt. Vielmehr bin ich der Ansicht, dass alles Erdenkliche versucht wird, um mit dem Blog Geld zu verdienen.

Top 5:
MrCashBlog behauptet, dass er selbst keine Meldungen verfasst, in denen aufgezeigt wird, wie man reich werden kann. Das habe ich auch nicht behauptet und außerdem übernehmen das die Linkpartner. Den Drecksjob überlässt man gerne anderen. War schon immer so.

Top6:
Mr. CashBlog behauptet, dass er nur Erfahrungen weitergibt, die er selbst erprobt hat. Mag sein, aber hat MrCashblog auch das ausprobiert, was die Linkpartner den Lesern offerieren?

Soweit meine Stellungnahme zu den Punkten, die Mr. Cashblog berichtigt wissen wollte. Ich habe bei MrCashBlog ein Exempel statuiert, über welches ich nun berichten werde. Gehen wir davon aus, ein Hartz IV Empfänger interessiert sich für MrCashBlogs Artikel: “Arbeitslos, kein Grund zu Langeweile!”. Hier ein Screenshot des Artikel, inklusive Werbeeinblendung:

cashblogger-hartz-4

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Dass es mit der Rechtschreibung ordentlich hapert, wurde meinerseits bereits festgestellt. Da hilft auch die neue Deutsche Rechtschreibregelung nichts. Mal abgesehen von den interessanten Ratschlägen CashBloggers, was Arbeitslose denn mit ihrer freien Zeit anstellen sollten, sind ober- und unterhalb des Artikels themenspezifische Werbeblöcke eingebunden worden, in der Hoffnung, dass viele Leser der Verlockung des Draufklickens nicht widerstehen können. Ein Arbeitslosenthema bietet sich für so eine Aktion hervorragend an. Die meisten Arbeitslosen wollen aus ihrer misslichen Lage so schnell wie möglich raus. Personen, die Leistungen beziehen, welche nach dem Verbrecher Peter Hartz benannt wurden, sowieso. Dann steht doch ausgerechnet unterhalb des Artikels ein Hinweis, wie man sich als Sozialhilfeempfänger selbständig machen könnte. Also draufgeklickt! Habe ich gemacht, hier das Ergebnis:

geschaeftsidee-1

- Bild anklicken, dann können Sie den Text lesen -

Michael Timpe, Chefredakteur von “Die Geschäftsidee” schaut einen hinterhältig grinsend an und will uns 10 Geldverdienstmöglichkeiten aufzählen. Eine davon kann hier betrachtet werden:

lebensmittelautomat

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Lebensmittelautomaten aufstellen. Ja, darauf wäre ich ohne Herrn Timpes Hilfe nicht gekommen. Genial, vor allem für Hartz IV Empfänger, die in den letzten 10 Tagen vor dem Ersten kaum noch was im Kühlschrank haben, sollen sich einen Lebenmittelautomaten zulegen und den an günstiger Stelle platzieren. Ich denke, dass bei einem Hartz IV Empfänger die günstigste Stelle der eigene Wohnraum wäre. Gerne können Sie sich die genialen Ideen des Herrn Timpe auf seiner Webpage anschauen.

Und natürlich gibt es bei Herrn Timpe etwas gratis, denn Hartz IV Empfänger haben bekanntlich kein Geld.

geschaeftsidee-2

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Ja, im unteren von mir markierten Teil, lässt Herr Timpe dann die Katze aus dem Sack. Ein Abonnement, welches 12 bis 16 mal jährlich erscheint, bekommt man automatisch, wenn die Gratis-Test-Anforderung geordert wird und diese nicht innerhalb von 30 Tagen widerrufen wird. Müsste jemand ausprobieren, was Herr Timpe sich so alles einfallen lässt, wenn man widerrufen möchte. Da Herr Timpe sehr erfinderisch zu sein scheint, würde ich es an Ihrer Stelle, liebe Leser, besser nicht ausprobieren. Außer Sie wollen bis an Ihr Lebensende von Herrn Timpe darüber unterrichtet werden, wo sich die besten Plätze für Lebensmittelautomaten befinden.

Eine Ausgabe von Herrn Timpes “Die Geschäftsidee” kostet insgesamt zirka 20.- €. Ungefähr 250.- € im Jahr. Für einen Bezieher von sozialen Leistungen ein Klacks! Vermutlich verdient man mit Herrn Timpes Ideen so ein Schweinegeld, dass man bereits nach dem ersten Monat ein zweites Abo bestellen kann. Sicher ist sicher.

Ein Jahresvertrag wird auch automatisch abgeschlossen. Aufgefallen? Der Jahresbeitrag von 250.- Penunzen wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sofort fällig.

Herr Timpe muss außergewöhnlich viel Ideen haben, die er allem Anschein nach lieber nicht selbst ausprobieren möchte, sondern stattdessen andere testen lässt. Dies schreibt er auch deutlich auf seiner Homepage, dass er nur die Ideen liefert, mehr nicht. Er will also keine Verantwortung übernehmen, wenn ein Proband feststellen muss, dass die Idee mit den Lebensmittelautomaten sehr, sehr alt ist und die Dinger mittlerweile überall abgebaut werden, weil sie von keinem genutzt werden.

Trotzdem verstehe ich Herrn Timpe, denn wer 16 x im Jahr geballte Scheiße produzieren muss, dem fällt irgendwann nichts mehr ein. Mir übrigens auch nicht mehr.

Auf die Seiten des Abzockers Timpe stoßen MrCashblogs Leser, wenn sie auf den Link klicken. Ja, ich weiß, dass ein Homepagebetreiber sich von den weiterführenden Links distanzieren kann. Juristisch ist das in Ordnung. Aber nicht moralisch – und erst recht nicht dann, wenn man mit jedem Klick auf diese gut durchgequirlte Scheiße auch noch Geld verdient.

Einem Kommentator zu meinem Artikel “1000 Euro im Monat mit Blogs verdienen!° möchte ich meine besondere Aufmerksamkeit schenken: Millionblogger.net

millionblogger-1

-- Bild anklicken, dann können Sie den Text lesen -

MrMillionblogger meint, dass 1000 Dollar mit einem Blog drin wären. Warum so sparsam? Dem gewählten Namen gemäß, wäre es konsequenter gewesen, gleich mit 1 Mio. Dollar aufzutrumpfen! Auch in diesem Blog ausschließlich Hinweise darauf, wie im Internet Kohle gemacht werden könnte. Interessant ist MrMillionbloggers Zitat in dem Artikel: “In 10 Tagen zum Millionär!” – Ebooks machen reich?” (also mit der Grammatik haben es die Traffic-Blogger alle nicht!!!):

Zitat:
Ihr Leute, die sowas kauft: Glaubt ihr wirklich, so ein Typ verrät euch das Geheimnis, wie man richtig reich wird, ohne dafür zu arbeiten? Warum sollte er das tun?

Ja, MrMillionblogger, das frage ich mich schon die ganze Zeit und zwar bezüglich der Aussage, dass mit einem Blog 1000 Dollar im Monat möglich seien. Schön, dass Sie selbst erkannt haben, wie hirnrissig und unglaubwürdig solche Aussagen sind.

MrMillionblogger meint auf seinem Werbefriedhof, dass gute Interviews den Traffic eines Blogs steigern und führt gleich selbst ein “saugutes” Interview mit David von www.geldkrieg.de.: (Namen haben die alle…)

millionblogger-geldkrieg

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Ich wiederhole mich: Die Rechtschreibung lässt zu wünschen übrig…
David Gornickel will ein Exempel mit der Domain www.geldkrieg.de statuieren. 1000 Dollar im Monat durch Werbeeinnahmen. Ich mache es kurz. Das ist daraus geworden:

geldkrieg-gescheitert

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Mein Kommentar dazu: no comment

Was war/ist auf www.geldkrieg.de geboten? Sehen Sie sich selbst den Friedhof an:

geldkrieg-1

- Bild anklicken, dann können Sie den Text lesen -

Ehrlich ist er auf alle Fälle, der Herr Gornickel. Im September 2008 erzielte er einen Umsatz durch Werbeeinnahmen in Höhe von 117,17 Dollar. Ungefähr ein Zehntel von dem gesteckten Ziel. Der Aufwand war mit Sicherheit ein sehr hoher. Wenn ich von täglich 2 Stunden ausgehe, so bedeutet dies einen monatlichen Zeitaufwand von ca. 60 Stunden. Entspricht dann einem Stundenlohn von umgerechnet (in Euro) 1,50 €. Wobei ich eher davon ausgehe, dass Herr Gornickel sich wesentlich mehr als nur 2 Stunden täglich mit der Promotion seines Blogs beschäftigte, weil es zu beweisen galt, dass mit einem Traffic-Blog Werbeeinnahmen von monatlich 1.000.- Dollar realisierbar sind.

Ja, Herr Gornickel von www.geldkrieg.de hat eindeutig bewiesen, dass man im Internet Geld verdienen kann – aber halt nur 1,50 Euro pro Stunde. So viel ich weiß, liegt die Entlohnung einer Putzhilfe bei 10.- bis 15.- Euro. Auch hierzu kein weiterer Kommentar.

MrBillionBlogger, äh, sorry…, MrMillionBlogger berichtete auf seiner Internetpräsenz nichts über das Scheitern des Geldkrieg-Projekts.

Stattdessen endlose Werbetiraden, die Möglichkeiten aufzeigen, wie Kohle gemacht werden könnte. Bezahlte Posts, TextLinks verkaufen, Blogparaden veranstalten, Affiliate Marketing, Text Highlighting undsoweiterundsofort…

Hier ein Auszug eines anderen Werbefriedhofs (weiß nicht mehr, von wo ich diesen Schnipsel habe):

bezahlte-posts

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bezahlte-posts-2

- Bild anklicken, dann können Sie den Text lesen -

Im Prinzip werden Anleitungen gegeben, wie und mit welchen Partnern in einen Blog Werbung eingebunden werden sollte, damit Leser dies nicht als Werbung deklarieren. Draufklickt und ZACK, schon wieder 20, 30, 40 oder 50 Cent oder mehr verdient. Gibt es eigentlich Vermittlungsprovisionen, wenn ein Affiliate-Vertriebspartner einen anderen wirbt? Das würde nämlich erklären, warum jeder dieser Traffic-Blog-Betreiber das ungebremste Bedürfnis hat, sein Konzept in alle Welt zu verbreiten!

Diese “Im Internet Geld verdienen” Anleitungen, sollen uns Blogger zur Prostitution verleiten. Für ein paar gammelige Kröten werde ich meine “satanischen Verse” ganz sicher nicht einem Werbepartner anpassen, der auf seinem goldenen Drehstuhl irgendwo in Amiland sitzt. Nein danke. Meine Texte passe ich ausschließlich mir an. SONST NIEMANDEM!

Ich bin keine Schlampe und habe auch nicht vor, eine zu werden. Diese Affiliate Marketing PayPerWasweißich Kacke und die Leute, die dafür auch noch Werbung machen, könnten im übertragenen Sinne als Dealer oder Zuhälter bezeichnet werden. Darauf habe ich keinen Bock! Meinen Hanf baue ich schließlich auch selbst an!

Dr. Satori.

DER ÜBLICHE NACHTRAG:

Dass die Traffic-Blogger einen an der Waffel haben, dürfte jedem klar geworden sein. Dass sie aber total bekloppt sind, ist neu. Lauthals schreien sie in der Gegend herum, dass 1.000 Dollar oder Euro pro Monat möglich seien, aber bislang hat es keiner dieser Schreihälse geschafft. Das wäre noch nicht so schlimm! Aber was total bekloppt ist, dass die ihre Verdienste auch noch groß und breit und für jeden zugänglich ins Netz stellen, damit auch wirklich jeder sehen kann, dass es überhaupt nicht wie angedacht funktioniert. Ich rede nicht von ein oder zwei oder drei Traffic-Blogs, sondern von 25! Werte Leserschaft, schauen Sie sich die Einkünfte dieser tollen Möchtegern-Marketing-Fachleute selbst an.
–>zu den Einnahmen der Schreihälse


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