OB-Wahl in Freiburg: Provinz trifft Posse

Freiburg im Jahre 2010: Am 25. April müssen sich die Einwohner der solarisierten, durchgrünten und von Windrädern umgebenen Schwarzwaldmetropole entscheiden, welches Übel künftig die Geschicke der Stadt lenken und leiten soll. Zur Auswahl stehen drei Kandidaten: Der jetzige Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon von den Grünen, der jetzige Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach von der SPD und der parteilose Aspirant Günter Rausch von der Initiative WiR (Wechsel im Rathaus). Gerne hätten sich auch die Badische Zeitung (Provinzpostille) und die FWTM (Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe) zur Kandidatur angemeldet, aber der Posten eines Oberbürgermeisters kann leider nur von Einzelpersonen und nicht von Unternehmen besetzt werden…
Der Paternalist und jetzige Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon verstand es schon immer, sich geschickt in Szene zu setzen. Im Jahre 2001 (Wahlkampf in BW) gab er wohlwollendes Einverständnis für die sexistische Aktion der “Grünen Jugend”, welche Werbekarten mit dem Aufdruck “Grün fickt besser” verteilte. Auf dieser Werbekarte stand u.a., dass Hausfrauen und Grün-Wähler am häufigsten Sex hätten – die “Grüne Jugend” schlussfolgerte daraus, dass diese Klientel dann wohl auch besser ficken könne. Dieter Salomon erklärte hierzu, ‘dass seine Frau berufstätig sei’ – was wollte er uns mit dieser Aussage mitteilen? Mittlerweile sind wir ja aufgeklärt und wissen, dass nicht die Grünen am häufigsten Sex haben, sondern die Padres an den Jesuitenschulen unseres Landes – nun sind wir uns auch darüber im Klaren, warum St. Blasien so heißt, wie es heißt: Hier wird und wurde den Schülern von den Scheinheiligkeiten ordentlich einer geblasen!
Zurück zum Thema: Unser jetziges Stadtoberhaupt fiel im Jahre 2006 besonders unangenehm dadurch auf, dass er Freiburg an gefräßige und nimmersatte Heuschrecken verramschen wollte. Letztendlich konnte sich Dr. Dieter Salomon aber nicht durchsetzen, da es zu einem eindeutigen Bürgerentscheid kam und die Beteiligung an der Freiburger Stadtbau vorerst (für 3 Jahre) nicht verkauft werden durfte. Hätte derzeit Dr. Dieter Salomon in Griechenland etwas zu sagen, wäre die Insel Lesbos in der Nordost-Ägäis schon längst an ein Konsortium lesbischer Milliardärinnen verkauft worden.
Seit Einzug ins Rathaus (im Jahre 2002), bröckelte Jahr für Jahr etwas grüner Lack von Salomons zur Schau gestellten immergrünen Fassade ab und gelbschwarze Farbe kam und kommt immer mehr zum Vorschein.
Der hoffnungslose OB-Kandidat Ulrich von Kirchbach scheint im Wahlkampf den Weg körperlicher Gewalt beschreiten zu wollen – ehrlich gesagt, sehe ich dies für ihn auch als einzige Chance, um überhaupt an Wählerstimmen zu gelangen. Seit einigen Monaten boxt sich unser Sozialbürgermeister bei seinem Boxtrainer Martin Wehle fit. Wehle über den Boxnovizen von Kirchbach: “Er hat sich richtig gemacht in den letzten vier Monaten”.
Ulrich von Kirchbachs technische Kampfdaten:
Kampfgewicht: 92 Kilo
Alter: 53 Jahre
Größe: 190cm
Niederlagen durch Bewusstseinsstörung (k.o.): unzählig viele
Spitzname: Fallobst
In Freiburg wird gemunkelt, dass Ulrich von Kirchbach von dem jetzigen OB Dr. Dieter Salomon dafür bezahlt wurde, als OB zu kandidieren, damit für den Wähler nicht der Eindruck entsteht, dass Freiburg bei der anstehenden Wahl nur die Salomon-Option hätte. Da Ulrich von Kirchbachs Kinder noch nicht wahlberechtigt sind, verlöre Dr. Dieter Salomon mit der Gegenkandidatur von Ulrich von Kirchbach nur eine einzige Stimme – nämlich die von Frau Cristina Gangotena (Lehrerin und von Kirchbachs Frau). Nationalen Ruhm erlangte Ulrich von Kirchbach übrigens durch die Einweihung einer Lichthupe, die dafür Sorge tragen sollte dass der Freiburger Augustinerplatz ab 0.00h “verkehrs”beruhigter wird – was natürlich misslang (weitere Informationen über diese Nonsens-Aktion sind hier zu finden).
Günter Rausch von der Initiative WiR, sieht sich und seine Mitstreiter als “Robin Hood und seine Räuberbande”, die es sich zum Ziel gesetzt haben, “ein gutes Leben für alle” zu gewährleisten. Ja, das ist schon ein glasklar definiertes Ziel, nur leider hat Günter Rausch bei dieser Aussage nicht bedacht, dass jeder Mensch unterschiedliche Ansichten in Sachen “gutes Leben” hat. Für die unter der Löwen- oder Schwabentorbrücke lebenden obdachlosen Berufspenner, würde vermutlich “gutes Leben” stets mit ausreichend Hochprozentigem und Tabakwaren asoziiert werden. Die in den Stadtteilen Weingarten und Haslach ansässigen Hartz IV Empfänger, Einwanderer mit Migrationshintergrund und Jugendlichen türkischsprachiger Eltern, wünschten sich möglicherweise eher getunte BMWs der 3er Reihe, Straffreiheit für Drogendelikte, Aufhebung des nächtlichen Tankstellen-Alkoholabgabeverbots und monatliche Lebensmittelgutscheine von der “Agentur gegen Arbeit” für Alkohol.

Die meist berauschte Weingartener Bevölkerung wird freilich Rausch wählen!
Günter Rauschs Einstieg in den Wahlkampf, glich eher einer Mischung aus Karnevalsveranstaltung und ländlichem Freilichttheater. Ein bunter Abend unter dem Motto: “Recht auf Günter Rausch”. Zweifelsfrei wollte Günter Rausch mit diesem Motto einen Bogen zwischen seinem Nachnamen und der von Richter Wolfgang Neskovic (Landgericht Lübeck, 1990) aufgeworfenen Frage spannen, ob das Verbot von Cannabis in Deutschland grundrechtswidrig sei.
Die Vorlage der Strafkammer stützte sich dabei im Wesentlichen auf drei Argumente:
Die Aufnahme der Cannabisprodukte in die Anlage I zu § 1 Abs. 1 BtMG verstoße gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG, weil dort Alkohol und Nikotin nicht aufgeführt seien.
Die Strafbarkeit der Abgabe von Cannabisprodukten, die dem Eigenkonsum dienen, sei auch unvereinbar mit Art. 2 Abs. 1 GG, dem Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit.
Ein Verstoß gegen Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG (Recht auf körperliche Unversehrtheit) liege vor, weil der Bürger, der sich in Ausübung seines grundrechtlich geschützten „Rechts auf Rausch“ berauschen wolle, durch das strafrechtliche Verbot, Cannabisprodukte zum Eigenverbrauch zu erwerben oder zu erlangen, in die gesundheitsschädlichere Alternative, nämlich den nicht strafbaren Alkoholkonsum gezwungen werde. Es sei mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit nicht zu vereinbaren, dass der Gesetzgeber dem Rauschwilligen bei Strafandrohung untersage, das für seine Gesundheit erheblich weniger schädliche Rauschmittel zu nehmen.
Die Diskussion zog seinerzeit unter der Parole “Recht auf Rausch” in die Justizgeschichte ein. Günter Rausch muss schon sehr berauscht gewesen sein, als er seine Wahlkampfveranstaltung unter das Motto “Recht auf Günter Rausch” stellte. In einer anderen Wahlkampfveranstaltung verlautbarte Günter Rausch immer wieder, dass ihm die Bürgerbeteiligung sehr wichtig sei – der aufmerksame Zuhörer dieser öffentlichen Diskussion unter Gastgeber Patrick Evers (FDP) merkte jedoch recht bald, dass Rausch die Bürgerbeteiligung deswegen so wichtig ist, weil er selbst noch keinen Plan hat. Rausch glänzte mit allgemeinem Geschwurbel (z.B.: “Schluss mit der Narretei im Rathaus”) und antwortete auf konkrete Journalistenfragen in Sachen Freiburger Zukunft zu über 90%, dass dies nach seiner Wahl als OB die Bürger entscheiden sollen.

Impressionen aus dem schönen Stadtteil Weingarten
Tja, so sehen sie aus, die drei Oberbürgermeisterkandidaten von Freiburg. Drei Übel, von denen wohl oder übel eines am 25. April gewählt werden muss. Das verstärkt freilich den Unmut der Bevölkerung, da es keine echten und ernsthaften Gegenkandidaten zum jetzigen OB gibt.
Seitdem die Freiburger Provinzpostille “Badische Zeitung” in den meisten ihrer Artikel Leserkommentare zulässt, wird das Missbehagen vieler Freiburger gegen Dr. Dieter Salomon in Schriftform einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Bis vor ungefähr einer Woche, konnte jeder BZ-Online-Leser unter fantasievollen Pseudonymen kommentieren und seinen Frust kundtun. Dies missfiel der BZ, denn der BZ-Herausgeber Dr. Christian H. Hodeige ist Lobbyist von Dr. Dieter Salomon und forderte seinerzeit ausgewählte (solvente) Freiburger in einem Brief dazu auf, Spenden für die Wahlkampf-Finanzierung des amtierenden Oberbürgermeisters Dieter Salomon einzuzahlen.
Was also tun, um Salomons Lack nicht abblättern zu lassen? Pseudonyme wurden abgeschafft und die Badische Zeitung befahl den Kommentatoren, dass sie ab sofort nur noch mit ihrem richtigen Namen kommentieren dürfen. Mich betraf die ganze Angelegenheit nicht, da ich als Kommentator “Pseudolus” von der BZ schon vor einigen Wochen wegen “überzogener Polemik” eliminiert wurde.
Mit der imperativen Artikelüberschrift “Kommentieren Sie unter Ihrem richtigen Namen!” verlangt die BZ seit Donnerstagnachmittag (25.2.2010), dass nur noch mit “Echtnamen” kommentiert werden darf.
Begründung seitens BZ: Es gibt viele Faktoren, die beeinflussen, ob Online-Diskussionen gehaltvoll oder trivial, ob sie respektvoll oder rüde im Ton geführt werden. Wenn sich Kommentarautoren mit ihrem Vor- und Nachnamen zu erkennen geben, so hat dies grundsätzlich einen positiven Einfluss darauf, wie fundiert, ernsthaft und rücksichtsvoll Debatten geführt werden. Wir sind der Meinung, dass dies die Qualitätsmerkmale sein sollten, die die Online-Diskussionen einer Tageszeitung auszeichnen.
Freilich ging der Schuss in mehrfacher Hinsicht nach hinten los. Einige Kommentatoren zogen sofort die Konsequenzen und verabschiedeten sich sang- und klangvoll. Kein BZ-Artikel wurde bislang so hoch frequentiert kommentiert, wie der Artikel “Kommentieren Sie unter Ihrem richtigen Namen!” – die Kommentare nähern sich der 500er-Marke, was solch eine Provinzpostille stolz machen könnte, wären in den Kommentaren nicht 97% Ablehnung und Häme über die neue Echtnamen-Regelung der BZ enthalten. Der aus Freiburg vertriebene Sexualtherapeut und als “Nacktläufer von Freiburg” bekannt gewordene Dr. Peter Niehenke, bezeichnete Freiburg seinerzeit als “Zwangsburg” – tja, so ganz Unrecht hatte er mit seiner Einschätzung wohl nicht.
In Zeiten von Mikrozensus, Vorratsdatenspeicherung, biometrischer Pässe, Überwachungskameras allerorten, usw., hat die BZ anscheinend die Zeichen der Zeit erkannt und zwingt ihre Kommentatoren nunmehr aus ihrer schützenden Anonymität, sodass jedes geisteskranke Arschloch Adressen von Kommentatoren googeln kann und gegebenfalls entweder die Autoreifen des BZ-Kommentatoren oder den Kommentatoren selbst vor Ort abstechen kann, weil die Gesinnung des Schreiberlings dem Psychopathen nicht recht(s) ist. Danke BZ.
Fairerweise muss aber gesagt werden, dass die von der BZ verlangte Echtnamensangabe nur ungenügend und absolut dilletantisch kontrolliert wird – noch! Man scheint sich aufs Bauchgefühl zu verlassen, ob der angegebene Name denn stimmen könnte oder nicht. “Lieschen Müller” wurde eliminiert – war wohl zu offensichtlich. Was aber, wenn jemand tatsächlich “Lisa Müller” hieße und gerne mit “Lieschen Müller” angesprochen werden möchte? Die Badische Zeitung kennt da kein Pardon – Exekution von “Lieschen Müller” seitens Online-Administratoren.
Ein weiteres Beispiel: In den letzten Tagen (nach Einführung der Echtnamen-Regelung) erschien in der BZ ein Artikel über die Firma Peguform in Bötzingen und dem in Bälde stattfindenen Personalabbau dieses Unternehmens. Erwähnter Artikel wurde von einem Mitarbeiter namens Rod Wima kritisch kommentiert. Nachdem ich den Namen “Rod Wima” gegoogelt hatte, musste ich feststellen, dass es sich bei diesem Namen wohl tatsächlich um einen Echtnamen handelt. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Geschäftsleitung von Peguform die Kommentare bezüglich des Peguform-Artikels mitlesen wird. Herr Wimas “Chancen”, Betroffener des Personalabbaus zu werden, steigen nun überproportional. Danke BZ.
Das Freiburger Wahlkampfspektakel ist also in vollem Gange – gut, dass ich nicht zwischen den drei Übeln wählen muss, sondern fachgerecht vom Bötzinger Dorfbürgermeister Dieter Schneckenburger betreut werde, der sich als Geburtstagsgratulant, Trauerredner, Mitglied aller Bötzinger Kultur-, Religions-, Sport-, Feuerwehr- und Schützenvereine weit über die Grenzen des “Tors zum Kaiserstuhl” hinaus einen Namen gemacht hat.

Kunstwerk eines Künstlers aus dem Stadtteil Weingarten

Freiburg ist und bleibt GREEN CITY und wird im Jahre 2020 ganz bestimmt auch noch Kulturhauptstadt, wenn nicht sogar Weltkulturerbe!
Ich wünsche allen Beteiligten einen vergnüglichen und kurzweiligen WahlkRampf! Die Freiburger Provinzposse werde ich mir von meinem Weinberg aus (Bötzinger Weinschlösschen) zu Gemüte führen.
Dr. Satori.

Ach, bin ich froh, dass ich nicht zwischen den drei Übeln wählen muss. Lieber verweile ich auf meinem Weinberg und schaue mir das Treiben aus sicherer Entfernung an. Hier beispielsweise mit Blick auf das Kandelmassiv.

Herr Gangotena ist vermutlich Ulrich von Kirchbachs Schwiegervater...
NACHTRAG:
Selbstverständlich hat jeder der drei Oberbürgermeister-Kandidaten seine eigene (meist inzestiöse) Fangemeinde – so auch Ulrich von Kirchbach. Unter der Internetpräsenz www.kirchbach2010.de haben unter dem Menüpunkt “Machen Sie mit” Personen öffentlich und in Wort und Bild Stellung bezogen, warum sie UvK wählen werden – die eigene Sippe wurde auch bemüht.
Wir vom Pseudolus-Verlag gehen davon aus, dass den befragten Personen hohe Geldsummen oder hohe Ämter versprochen wurden, wenn sie am 25. April für UvK stimmen und er als Häuptling ins Rathaus einziehen kann.
Denkbar und naheliegend ist aber auch, dass die Personen schlicht und ergreifend abgefüllt worden sind.
Nichts Genaues wissen wir eben nicht und deshalb schreiben wir darüber – so sieht eben investigativer Journalismus aus. Danke BZ, dass wir so viel lernen durften…
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Einfach nur unverschämt, der Badischen Zeitung zu unterstellen, dass sie Salomon mit Geld unterstützt. Wenn auch – na und? Salomon ist ein hervorragender Bürgermeister für unsere moderne Stadt!
@Kerstin: Das ist keine Unterstellung, sondern Fakt…
Zuerst: Danke den Nachruf.
Haben Sie sich denn schon Salomons Wahlkampf-Programm zu Gemüte geführt? – Es heißt, es stehe nichts Konkretes drin. Und ich muß sagen, daß mich das auch nicht wundert.
Ich gehe davon aus, daß es Teil einer geheimen Absprache zwischen dem Finanzbürgermeister Neideck (CDU) und Salomon ist. Neideck wird auf eine eigene Kandidatur unter der Bedingung verzichtet haben, daß er Salomon auch zukünftig sagen darf, ob/wofür dieser Geld ausgeben darf, oder ob selbiges gerade mal wieder bei Lehmann Nachf. gebunkert ist.
Ich denke eher, dass UvK sein Boxtraining dazu genutzt hat, den Leuten die Birne weichzukloppen, bis diese dann dazu bereit waren, für UvK Werbung zu machen. Es kann nur so gewesen sein. Freiwillig wählt doch keiner den farblosen Typen UvK.
Und den angeblichen Angriff auf die UvK-Homepage, hat er auch in Auftrag gegeben, damit er im Gespräch bleibt!
Bin gespannt, wie das Kasperletheater in Sachen OB-Wahl noch weiter geht. Bislang ist es ja ganz amüsant!
Wie von der BZ verlangt, werde ich hier mit Realnamen kommentieren. Mir bleibt nur zu sagen: Weiter so, Dr. Satori. Höchste Zeit, dass Sie mal wieder aktiv geworden sind!!!
Betr.: “Kommentieren Sie unter Ihrem richtigen Namen!”
Muss das jetzt mal sagen.
Wenn ich jetzt Frank Zappa oder Al Jourgensen heißen würde und einen BZ “Account” auf meinen “Real Name” anlegen würde geht das ja in Ordnung.
Tät ich aber nu Klaus Müller oder Stefan Meier heißen ist die Sache anders gelagert.
Da gibts einige in Freibug und dem Verbreitungsgebiet der BZ, die so heißen.
Hier endet dann auch schon die “Anonymität” oder die Zuordenbarkeit eines Artikels zum Verfasser. Denn welcher Klaus Müller ist jetzt gemeint? Der aus der Habsburger Str. oder aus der Wilhelmstrasse oder gar der aus der Mercystrasse?
Und welcher Stefan Meier, der wo in der Peguform arbeitet oder der vom Polizei Revier Süd oder der der im Aldi arbeitet oder im AFÖ?
In solchen und eigentlich in allen Fällen beugen sogenannte “Nicknames”, von Namensvettern wahrscheinlich unerwünschten, Verwechslungen vor.
Willy Brandt ist auch nur ein “Nickname”.
Der Mann hieß in Wirklichkeit ganz anders.
Wer mit einem “Nickname” Bundeskanzler werden kann,
sollte doch wohl auch in der BZ mit einem solchen kommentieren dürfen!?
Scusi.
Letzter Satz soll heißen: “Wenn man mit einem Nickname Bundeskanzler werden kann, sollte man doch……..”
@me.:
Die BZ sieht das halt anders und außerdem bin ich mir sicher, dass die BZ Willy Brandt nicht im Wahlkampf protegiert hätte – eben wegen seinem Nickname. Da bin ich mir ganz sicher. Salomon hat gute Chancen, eines Tages Bundeskanzler zu werden. Die BZ wird ihn schon noch dorthin pushen. Bundeskanzler oder Vorstand bei der BZ. Eines von beiden wird schon klappen, wenn er in Freiburg irgendwann mal nicht mehr Bürgermeister sein sollte (z.B. nach dem 25. April 2010).
UvK Spitzname: Fallobst
Hmpfff, hab ich lachen müssen.
Habe mir eine Podiumsdiskussion der Kontrahenten im Internet angesehen. Rausch kommt zwar ganz gut rüber, aber im Grunde genommen ist er nur ein planloser Dampfplauderer, der mit populistischen Schlagworten das Publikum überzeugen will. Glaube nicht, dass er Chancen auf das OB-Amt hat.
Auf einmal ist das Sozialticket ein Thema. Seit Jahren wird auf die himmelschreiende Ungerechtigkeit hingewiesen, dass Freiburger Sozialhilfeempfänger doch unbedingt ein verbilligtes Sozialticket erhalten sollten – so um die 20 Euro.
Studenten dürfen abends ab 19.30h übrigens für umsonst mit der StraBa fahren – Voraussetzung: Studentenausweis.
Salomonos Diskussion, dass schon seit einiger Zeit an einem Sozialticket gearbeitet wird, erscheint mir verlogen. Wo bitteschön ist die Schwierigkeit? ALG II Bezieher würden ihr Sozialticket eben von der Agentur für Arbeit beziehen – wenn gewünscht. Es sähe genau so aus, wie das normale Ticket, so dass keine Ausgrenzung stattfinden könnte.
Ulrich von Kirchbach als Gegenkandidat zu Salomon ist einfach nur eine Lachnummer – mehr ist dazu nicht zu sagen.
Salomon wirkt zur Zeit sehr müde – vermutlich hat er Eheprobleme. Er wirkt so. Da stimmt etwas nicht. Und das ausgerechnet im Wahlkampf.
Gerne hätte ich einen anderen Bürgermeister als Salomon – der Stadtbau-Verkauf ist ein dickes Ding gewesen. Auch sonst ist er mir zu arrogant und zu sehr von oben herab. Aber was sind die Alternativen? Ich kann leider keine sehen.
Gruß, Carmen.
@Carmen:
Lieber einen Ulrich von Kirchbach, als nochmals für die nächsten Jahre Dieter Salomon. Seine Arroganz und sein patriarchisches Verhalten ist unausstehlich geworden.
Carmen vergiss nicht, dass der Mensch mit seinen Aufgaben wächst – insofern traue ich auch einem UvK den OB-Posten zu. Außerdem ist er ja schon Bürgermeister. Klar wäre er farbloser als Salomon. Freiburg will aber keinen schwarzen Bürgermeister mehr haben und Salomon ist mittlerweile tiefschwarz geworden. Dr. Satori meint zwar, er sei schwarzgelb, ich finde, er ist jetzt tiefschwarz. Daher meine Aufforderung an Salomon: Wechsle endlich in das CDU-Lager über, damit die Gesinnung mit der nach außen getragenen Farbe endlich übereinstimmt.
Mir fällt auch auf, dass Salomon in den letzten öffentlichen Diskussionen außerordentlich schlapp und lustlos gewirkt hat. Bin auch der Meinung, dass da wohl privat irgendwas überhaupt nicht mehr stimmt. Oder er ist krank oder was auch immer. Jedenfalls stimmt was nicht. Vielleicht hat er auf das ganze Szenario auch überhaupt keinen Bock mehr oder sieht auf einmal den Ernst der Lage und wird sich langsam bewusst, dass er nicht mehr der glasklare Favorit für die anstehenden OB-Wahlen ist. Egal, hauptsache, Salomon wird endlich gestoppt. Er sollte sich irgendwo hinbegeben, wo Pfeffer wächst!
Aha, hier scheint wohl ein Nest von debilen Salomon-Gegnern zu sein. Diese Brut sollte ausgeräuchert werden! SALOMON FOR PRESIDENT!!!
Ich sollte diesem Dr. Satori in Bötzingen mal einen Besuch abstatten – meine Faust dürfte sich prächtig in seinem Gesicht machen. Heute hätte ich reichlich Zeit. Mal sehen. Na, schon Muffesausen Satori?
Hochwertgeschätzter Allemanne,
zuerst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie Ihr gewähltes Pseudonym mit nur einem “l” schreiben sollten – müssen Sie aber nicht zwingend, denn bei Namen gibt es eigentlich keine Rechtschreibregelung. Falls Ihr Nichname aber eine Anlehnung an die “Alemannen” oder “Alamannen” sein soll, dann empfehle ich Ihnen, meinen Ratschlag zu befolgen.
Bezüglich Ihres Besuches: Meine Hunde erwarten Sie und die Zähne wurden nachgeschliffen. Viel Vergnügen auch mit meinen Bediensteten… Dürfte unterhaltsam werden – für mich jedenfalls. Verbandszeug werfe ich Ihnen nach Beendigung Ihres Besuches hinterher.
Schönen und entspannten Sonntag wünscht
Dr. Satori.
Weiß jemand, wie der gestrige Boxkampf ausgegangen ist?
Auf Twitter wurde nur getwittert, dass sich von Kirchbach wohl gut geschlagen hätte. Mehr weiß ich auch nicht. Habe sonst keine Meldung bekommen, wieviel blaue Flecken UvK nun sein Eigen nennen darf. Wahrscheinlich ist er eh in Ritterrüstung angetreten.
Habe manchmal mit Salomon zu tun und kann nur bestätigen, dass er in letzter Zeit sehr abgeschlagen und oft unkonzentriert wirkt. Ich denke auch, dass da privat etwas im Gange ist. Wahrscheinlich versucht Salomon bis zu den OB-Wahlen nur irgendwie Haltung zu bewahren und versucht, die privaten Probleme nicht an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Das schwächt ihn ungemein und ist für seine Gegenkandidaten ein gefundenes Fressen, obwohl beide nicht das Format zum OB haben. Verzweifelt versucht die BZ, Salomon positiv darzustellen. Aber in Zeiten von Internet, Twitter und Co., hat so ein regionales Blatt nicht mehr so viel Einfluss wie früher. Sind wir gespannt, wie die Schlacht ausgehen wird. UvK wird sich schon durchboxen.
Sehr verehrter Ortsvorsteher,
erzählen Sie doch noch ein klein wenig mehr aus dem Nähkästchen – für obskure Vermutungen, Gerüchte und Verdächtigungen sind wir vom Pseudolus-Verlag immer gern zu haben und verkaufen diese Mutmaßungen dann als Wahrheiten. Schön wäre es, wenn Sie mit Ihrem richtigen Namen kommentieren würden. Ist auf unseren Seiten zwar noch nicht Zwang, aber wir überlegen gerade, ob wir in den Fußstapfen des großartigen Provinzblattes “Badische Zeitung” marschieren sollten.
Dr. Satori.
sach ma, bist du der neue kommentarschreiber auf fudder der sich bz-observer nennt?
Werter Fudderaner,
seit Einführung der Echtnamen-Regelung, kommentiere ich weder auf der Online-Präsenz der Badischen Zeitung, noch auf fudder (mitgehangen, mitgefangen!). Meine Accounts “DoktorSatori” und “Pseudolus” wurden von mir gelöscht. Unter einem Pseudonym/Nickname kommentiere ich nicht und für fudder bin ich zu alt, da mich die fudder-Themen “Blaulicht, Geschäfte, Nachtleben, Sport, Mittagspause, Partyfoto-Galerien, Playlist-Review, etc…” absolut nicht interessieren und ich nur überrascht bin, für was man so alles den Grimme-Online-Award bekommen kann. Die Seiten von “fudder” besuche ich mittlerweile nur 1-2x im Monat – maximal 5 bis 10 Minuten. Wie bereits geschrieben, bin ich für solchen Kram schon zu alt. Kurzum: Ich bin nicht der Kommentarschreiber mit dem Nickname “BZ-OBSERVER”.
Gruß, Dr. Satori.
@satori:
schade eigentlich. so langsam nerven nämlich manche fudderuser mit ihren kommentaren und ihrem gehabe. scheinen den ganzen tach nix anderes zu tun zu haben als ihre verkackte meinung allen kundzutun. egal obs jemand hören lesen will oder nicht. wahrscheinlich ausgeprägter minderwertigkeitskomplex. ham sonst wohl nix zu sagen oder zu lachen. einen hab ich da ganz besonders im visier aber ich glaub den nimmt sowieso keiner mehr ernst. ist schon lächerlich mit welchem eifer der überall rumkommentiert. krankhaft. der hätt mal ne verbale tracht prügel gut vertragen.
Wenn grad nix geht mach ich mal politische Musik hiär
(wenn ich das denn darf?)
Was man halt so zum wählen vorgesetzt bekommt und wie die Leut sich verar…en lassen:
httpv://www.youtube.com/watch?v=56ipWM3DWe4" />
beste grüsse
Nur immer her damit. Von mir auch noch ein Video von Gil Scott Heron:
httpv://www.youtube.com/watch?v=p43YYovonS0&feature=related" />
Nur immer her damit. Von mir auch noch ein Video von Gil Scott Heron:
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Nur immer her damit. Von mir auch noch ein Video von Gil Scott Heron:
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Hallo Leute, war heute in der Hebelschule. Die BZ hat eine amüsant, lockere Veranstaltung zu den OB Wahlen durchgeführt. Der Moderator als auch die anwesenden Architekten waren erfreulich o.k.
Gleich vorne weg. Bester Mann am Platz war Rausch. Salomon, aber vor allem Kirchbach nehmen Diskussion für Diskussion die Ansatzpunkte von Rausch in ihre Agenda auf.
Mit Autos verglichen ist Salomon eine Renomierkutsche mit wenig Zulademöglichkeiten.
Kirchbach gibt den Offroader.
Die einzige Familienkutsche ist Rausch.
Mit ihm könnte man sich einiges vorstellen.
Doch das Volk ist noch satt und Demokratie so was wie ein Bistro.
Gegessen wird wo der Service am besten scheint.
Menü selber zusammenstellen is nich.
Und Geschirr, wie in der Mensa, selber zurückbringen auch nich.
Die Leute suchen nen Kellner und keinen Coach.
Lasst mich bloß in Ruhe zu Hause vor der Glotze sitzen und lasst mir meine Stahlgürtelreifen und meinen Toaster.
Wenn du mir das versprichst, dann wähl ich dich.
Vor allem und ganz überhaupt müssen wir anfangen uns klar zu machen das wir die Politik in unseren Stadtteilen und Dörfern an Sachfragen ausrichten und diese mit kooperativen Leuten abarbeiten.
Wurscht ob der eine Dreadlocks hat oder Heino hört.
Wir müssen endlich mal ja sagen zu uns Pfeifen und ja sagen zu den anderen Pfeifen. Vielleicht wird ja endlich mal ein Konzert draus.
Ich kann das ganze Ideologiegemache nicht mehr ab.
Wer kein Rassistenarschloch ist, ist kompatibel. Fertig.