VIDEO-DOKU: Nazis trauern um Jürgen Rieger.
Der NPD-Finanzierer Jürgen Rieger verstarb am 29.10.2009 – pünktlich um 13h. In der Nazi- und Neonaziszene wurden und werden Krokodilstränen vergossen. Reichskriegsflaggen baumeln kraftlos und halbmastig vor ostdeutschen Ein- und Mehrfamilienhäusern. Verzweiflung und Trauer ist in den Gesichtern unserer hochwertgeschätzten Hakenkreuzliebhaber sichtbar…Dem Pseudolus-Verlag wurde erlaubt, eine Dokumentation über zwei ostdeutsche Neonazis zu drehen. Heinrich und Adolf leben im sächsischen Naundorf. Sehen Sie, wie Heinrich und Adolf mit ihrer Trauer um Jürgen Rieger umgehen.
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In Gedenken an Jürgen Rieger, wünschen wir allseits gute Unterhaltung…
Hier noch eine kleine Zugabe in Sachen Rechtsextremismus:

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Ich liege gerade Pipi-weinend vor Lachen in Krämpfen auf dem Boden inmitten meiner sämtlichen Körperflüssigkeiten…
Ihr kranken…perversen….komplett durchgeknallten…Mann ihr seid doch völlig DICHT! Man sollte….verdammt!…man sollte Eure Sendungen auf Großleinwänden in sämtlichen deutschen Großstädten zeigen…das könnt ihr nur noch toppen, wenn Ihr selber Hakenkreuze exkrementiert…
…würde mich allerdings nicht wundern, wenn Ihr wegen der Symbolik (trotz Satire) wieder mal ‘Besuch’ bekommt…
ach so…man könnte Hakenkreuze exkrementieren noch TOPPEN, indem man sich dabei als Mohamed-(Karrikatur…onanierend) verkleidet, und als Unterlage Zeitschriften von den Zeugen Jehovas verwendet…dann gibt das RICHTIG Ärger und der linke, rechte und restliche fundamentalistische Mop steht vor Eurer Bude und fackelt euch ab…vierteilt Euch und verfüttert Eure Genialien an die rotenburger Schwanzfresser!
Laßt Euch Eure Mediakamente neu einstellen – wirklich!
Ihr verdammten erbärmlichen Heulsusen!
Schämt Euch Kameraden!
So. Ich geh’ jetzt k#tzen.
Die Tagebücher von Jürgen Rieger wurden gestern zumindest teilweise gefunden. Es handelt sich um 7 (von 13 bis 20 numerierte) Schulhefte im Format A5, kleines Karo. Die mit blauer Tinte eng geschriebenen Eintragungen gehen vom 7.3.1998 bis 23.10.2009.
Hier der letzte Eintrag:
Hamburg, 23. Oktober abends
Komme gerade aus Schw. zurück. Das tat gut, mal wieder in Sv. Sä. zu sein. Ganz andere Stimmung. Auf dem Konto der HSH ist noch nichts aus Teheran eingegangen, der Ahmadinedschad kapiert auch gar nichts. Ich habe doch extra den Briefkopf mit der Kontonummer genommen. Vielleicht ist der auch wegen dem kleinen i beleidigt, diese Memme.
Trübe Aussichten für die Vorstandssitzung morgen. Hoffentlich kommt die dicke Edda vom RNF nicht, ich verstehe die schwäbische Mundart von der kaum. Ob ich dem Steiner mal sage, daß er eine andere Mütze nehmen soll, die jetzige erinnert mich immer an Thälmann und an Helmut Schmidt, für mich als Hamburger ist das Käse. Der Mann tut mir leid, seit wir ihn nicht mehr in der Zentralen beschäftigen können, steht er finanziell mit seinen drei Kindern nicht gut da. Vielleicht stelle ich ihn demnächst als Fahrer für mich ein, als gelernter KFZ-Mechaniker kann er dann meinen Wagen und auch die alten in der Scheune in Schuß halten.