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VERLAUTBARUNGEN

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  • Dr. Satori: Kann ich voll und ganz bestätigen. Ich wuchs im absoluten Schwachsinn ...

Im Internet Geld verdienen: wuhahahaha…

200 Euro im Monat mit Blogs verdienen! 300 Euro monatlich im Internet verdienen! 1000 Dollar im Monat mit Blogs verdienen! 5000 Euro im Monat mit Blogs verdienen! Millionär mit einem Blog werden! Für jeden machbar! Ich zeige Euch, wie man monatlich mindestens 1000 Dollar mit seinen Blogs verdient!

freetagger-2

Warum gibt es eigentlich noch Arbeitslose?

Haben Sie in letzter Zeit auch solche Meldungen von Pseudobloggern zu Gesicht bekommen? Bestimmt. Ein Grund für Dr. Satori, sich diesem Hirnschiss anzunehmen – allerdings ausnahmsweise auf nicht allzu satirische Art und Weise, da ich als passionierter “Old-School-Blogger” diesen Werbebloggern am liebsten eines in die Fresse hauen würde…

Leider ist dies per Internet (noch) nicht möglich, aber schön, dass diese Heilsversprecher ein Impressum haben, so dass sie öffentlich hier auf meiner Homepage hingerichtet werden können (ja, aufgepasst! Von SEO verstehe ich auch eine ganze Menge!). Genau dies werde ich tun und wende mich gut bewaffnet der Internetpräsenz http://www.freetagger.com zu. Auf dieser Rattenfänger-Werbehomepage wird in einem Artikel darauf hingewiesen, dass es für jeden Blogger machbar sei, pro Monat so um die 1000 Dollar zu verdienen.

Schon nach diesen einleitenden Worten Freetaggers fragte ich mich, warum will er uns das mitteilen? Ich bemühte Google, gab die Begriffe “Geld verdienen Internet” ein und stellte fest, dass uns exakt 289.000 deutschsprachige Homepages ebenfalls zeigen wollen, wie im Internet Kohle gemacht werden kann. Scheint wohl eine überaus wichtige Information zu sein, denn wenn ich z.B. nach “Dr. Satori” suchen lasse, kommen nur 4.700 Homepages, die irgendwie auf mich verweisen oder die (aus welchen Gründen auch immer) etwas über mich geschrieben haben.

Zurück zum Thema:
Freetagger will uns also erläutern, wie wir mit unseren kleinen Tagebüchern Kohle machen können – unsere Weblogs, die wir liebevoll hätscheln und tätscheln, in der Hoffnung, dass sich wenigsten einmal am Tag jemand bereiterklärt, unsere gequirlte Scheiße durchzulesen. Wenn keiner kommt, zwingt man seine Freundin dazu, indem man sie gefesselt und geknebelt vor den Monitor setzt und sie dann freundlich bittet, den hervorragenden Text laut vorzulesen, was allerdings an der Knebelung meist scheitert. Man löst den Knebel, die Freundin schreit um Hilfe und wieder sieht sich die Nachbarschaft gezwungen, eine Polizeistreife darüber zu informieren, dass Herr Dr. Satori mal wieder Gewalt ausübe. Ja, jeden Tag das gleiche Spiel. Kaffee und Kuchen für die Beamten, ein ermahnender Hinweis für mich, Verabschiedung, Sex mit der Freundin, gute Nacht. Das Übliche eben. Jeder Blogger kennt das.

Nun kommt Freetagger daher und will uns Profi-Bloggern per Heilsversprechen aufklären, dass wir mit unserem Blog Geld verdienen könnten – neben 289.000 anderen Heilsversprechern. Wie bereits eingangs erwähnt, ist mir nicht begreiflich, warum er diese “neue Erkenntnis” flächendeckend verbreitet, statt einfach selbst abzusahnen, denn letztendlich ist jeder, der es ihm nachmachen würde, ein potentieller Konkurrent. In dem von Philipp Zurawski veröffentlichten Artikel auf www.freetagger.de wird beschrieben, wie der angestrebte Umsatz erreicht werden kann.

Ich zitiere aus dem Artikel:
[..] Man muss nur gute und interessante Texte schreiben können. Also nicht einfach die copy & paste Taste benutzen, denn sowas geht nach hinten los! [..]

Ja, lieber Freetagger, an diesen Rat hättest Du Dich besser selbst halten sollen, denn dann wären wir von Deinen diarrhoetischen Ergüssen verschont geblieben.

Ich zitiere weiter aus dem Artikel:
[..] Fast jeder Deutsche guckt täglich Fernsehen. Also eröffnet man einen TV-Blog, der über den täglichen Scheiß im Fernsehen berichtet…[..]

Schön, Freetagger, da merkt man so richtig, welch Formulierungsgewandtheit in Dir steckt. Du hast es absolut richtig erkannt: “dieser Scheiß im Fernsehen” – bist Du denn so anders als andere? Glaubst Du, dass andere Personen nicht auch so empfinden wie Du und mit diesem Fernseh-Scheiß (DEINE Worte!) nicht auch noch im Internet konfrontiert werden möchten? Logik scheint nicht Freetaggers Stärke zu sein…

Ich zitiere weiter aus dem Artikel, weil es ungemeinen Spaß macht:
[..] Du findest im Internet genügend Informationen, worüber du schreiben kannst. Man abonniert einfach den BILD Feed (und meinen Feed) schaut täglich auf MyVideo, Youtube vorbei und findet interessante Videos, zu denen man guten Content schreiben kann. [..]

Ich frage mich: Wie alt ist Freetagger? Will er nur 15-16-jährige auf seinen Werbeblog locken? Da sollte aber bedacht werden, dass deren Kaufkraft noch nicht allzu hoch ist.

Und weiter geht es mit Freetaggers geistigen Blähungen Zitaten:
[..] Wichtig ist, dass man die Beiträge mehr für die Suchmaschinen schreibt, denn unser Ziel ist es, möglichst viel Traffic zu bekommen und weniger Stammleser. [..]

Das hast Du bereits richtig erkannt, lieber Freetagger, Stammleser bekommst Du so ganz bestimmt nicht, denn die, die sich aus Versehen auf Deine Werbemüllhalde verlaufen haben, kommen bestimmt nicht wieder. Und jetzt muss ich einen Widerspruch entdecken. “Man muss gute und interessante Inhalte schreiben…” bemerkte unser kleiner Marketing-Held Freetagger etwas weiter oben. Das ist aber gefährlich, denn dann könnte es sein, dass man Stammleser bekommt und das willst Du doch nicht, oder?

Ach, nebenbei bemerkt: Freetaggers Rächtschraipfähhlär, die er in den Artikel geschickt verpackt reingekleckst hat (wahrscheinlich auch eine Marketing-Aktion für die er Geld bekommt), habe ich berichtigt (hoffe, ich habe keinen übersehen, bei der Menge wäre dies nämlich leicht möglich). Rechnung ist schon im Anflug.

Was gibt Freetagger denn noch für Verlautbarungen von sich? Weiter gehts:
[..] Was immer in die Beiträge mit reingehört, ist die eigene Meinung, damit regt man zu Diskussionen an, was kostenlosen Content schafft und vielleicht den ein oder anderen Link beschert. [..]
Die eigene Meinung? Also, die eigene Meinung zu Artikeln von BILD? Das macht doch schon BILDblog – und zwar erfolgreich! Wenn Freetagger seine eigene Meinung preisgiben würde, könnte dies schon den einen oder anderen Lacher Link bescheren. Von mir bekommt er auch einen. An dieser Stelle sei meine Leserschaft nochmals darauf hingewiesen, dass ich auch Internetseiten hinrichte. Ich weiß schon, welche als nächstes fällig sein wird – Sie auch, liebe Leser???

Weiter im Text. Ich zitiere Freetagger (die Scheiße kommt nicht von mir!):
[..] Um die Verlinkung musst du dich weniger kümmern! Wenn deine Beiträge gut sind, kommen die Links ganz von alleine. [..]

Jetzt will Freetagger wieder gute Beiträge haben. Eine zwiegespaltene Persönlichkeit – oder weiß er selbst noch nicht, was er eigentlich will. Vielleicht sollte er doch eine Lehre anfangen???

Das nächste Zitat von Freetagger ist so richtig der Knaller:
[..] Hätte ich mehr Zeit würde ich glatt meine Idee umsetzen… [..]

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Leider keine Zeit. Ja, für das Erlernen einer passablen Rechtschreibung auch nicht.

Wuhahahaha – was habe ich lachen müssen, als ich diesen abschließenden Satz las. Freetagger hat keine Zeit zum Geld verdienen, aber Zeit, sich ausgiebig um ein Konzept in Sachen Kohle abzocken auszudenken.

Wer nach diesem Satz, diesen zentnerschweren Mist auch noch glaubt, dem kann selbst ich als Doktor nicht mehr helfen. Aus. Ende. Hirntot. Exitus.

Nach dem Artikel folgen dann noch eine ganze Reihe von Kommentaren, beispielsweise von dem User “CashBlog”.

Und wieder zitiere ich – diesmal CashBlog (praktisch so ein Artikel mit vielen Zitaten, braucht man nicht viel überlegen. Copy & Paste!):

[..] Sehr guter Beitrag, genau so mache ich es auch. Ich habe meinen Hauptblog und nun fange ich langsam an, meine Nebenprojekte an den Start zu bekommen. Es ist der richtige Ansatz, kostet viel Zeit, die sich aber durchaus lohnen kann. [..]

Aha, dachte ich zuerst, da hat der Herr Freetagger Zurawski anscheinend selbst eine Heiligsprechung seines Artikels von sich gelassen. Ich recherchierte die Domain von CashBlog, was kein Problem darstellte (denn sie wurde zu dem Kommentar hinterlassen) und stieß dabei auf den Namen X. Y. aus L. Also doch nicht Zurawskis Kommentar. Die Cashblog-Präsenz schaute ich mir an.

HINWEIS IN EIGENER SACHE:
Der Homepagebetreiber von Cashblog wandte sich per Mail an mich und “bat” mich darum, seinen Namen und seine Internetpräsenz aus meinem Artikel herauszulassen. Der Bitte, nach Weglassung des Namens komme ich gerne nach. Er heißt ab sofort Herr X. Y. aus L. Nunja, eigentlich hat er mich nicht gebeten, sondern aufgefordert, weil er sonst sofort den anwaltlichen Weg beschreiten würde. Vor allem wollte er mir verbieten, dass ich meinen Lesern mitteile, dass er sich per Mail an mich gewandt hat. Lieber Herr X. Y. aus L. – so funktioniert das nicht. Noch haben wir hier in Deutschland eine gewisse Pressefreiheit und ich berichte lediglich darüber, was ich auf Ihren Seiten gesehen habe und tue MEINE MEINUNG dazu kund. Nicht mehr, aber auch nicht weniger…

Klar, Werbefriedhof mit dem (fast) ausschließlichen Themenschwerpunkt: “Wie verdiene ich im Internet Geld”. Aha, da hoppelt der Hase lang. Ganz was Neues. Was macht denn dieser Cashblog-Werbefuzzi beruflich? Er erstellt angeblich WebSites. Eine Referenzseite nennt er auch sein Eigen und dort sind nur 2 Referenzen vorzufinden: CashBlog und Schuelr.com. Ja, saublöder Name, ich habe mich nicht verschrieben: Schuelr.com. Er wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Egal, interessiert an dieser Stelle nicht – oder doch? Doch, es interessiert, denn eigentlich wollte der Betreiber die Domain www.schueler.com reservieren, aber die war natürlich schon belegt. Was liegt dann näher, als einfach einen Buchstaben wegzulassen, in der Hoffnung, dass sich ein paar döspaddelige Schüler vertippen und auf den bereits vom Verwesungsgeruch gezeichneten SEO-Affiliate-Marketing-Werbefriedhof-mit-eingebauter-Kotzgarantie gelangen.

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Verblödungsgefahr!

Im Titel dieser Homepage steht: “Wir informieren Schüler über neue Ereignisse…” Ja, wie etwas falsch geschrieben wird, nämlich das Wort “Schüler” und noch viele andere Wörter. Oben links auf der Internetmüllhalde www.schuelr.com, sind Google-Anzeigen über die Themen: “Miss Germany Fotos”, “YouTube”, “Germanys Next Topmodel” und “Topmodel” zu finden. Für wie blöd hält der Betreiber die Schüler? Die wissen doch wesentlich bessere Seiten, wenn sie das Bedürfnis verspüren, sich einen runterholen zu wollen? Das ist doch Kinderkram, was dort vorgeschlagen wird. Da sind auf meiner Seite bessere Wichsvorlagen zu finden! Wem gehört die Domain? Ja, die Spannung steigt. Sie denken, Sie gehört X. Y. aus L.? Nein, daneben – aber nur knapp. Die Domain wurde von Philipp Zurawski aus Gera reserviert. Genau, das ist der Schreiber des Pamphlets auf www.freetagger.de. Schrieb er nicht in seinem Artikel, er habe keine Zeit? Einige andere Domains gehören ihm übrigens auch noch, wie mir freundlicherweise das “SEO for Firefox AddOn” mitteilte.

X. Y. aus L. und Philipp Zurawski aus Gera. Die beiden Orte liegen zirka 50 km auseinander.

Ich recherchierte weiter:
Wem gehört denn die Domain www.freetagger.de? Philipp Zurowski. Der Artikelschreiber ist also auch der Domaininhaber. Das macht ja nix. Ist bei mir auch nicht anders.

Weiter mit den Kommentatoren zu Zurowskis Werbeartikel.
Ein gewisser Julian schreibt:

[..] Guter Beitrag. Der Link zu bild.de ist falsch :D
Leider ist das Ganze mit sehr, sehr viel Zeit verbunden, die ich zurzeit nicht habe, sonst hätte ich mit der ganzen Sache schon bisschen mehr angefangen….[..]

Oh, auch Julian hat keine Zeit zum Geld verdienen. Ebenfalls ist ein Hinweis auf eine Domain angebracht: www.eigenvermarkter.de Der Name lässt einen schon so manches ahnen. Also draufgeklickt.

Uiiiii – ein ganz besonderer Werbefriedhof. Boaah. Ich habe es nur 5 Sekunden ausgehalten, dann weggeklickt. Die Domain gehört einem gewissen X-2 Y-2 aus S. Außerdem bietet er unter www .xxxxxx. org Hardware, Software und Internetdienstleistungen an. Ah, ein ganz junges Bürschelchen. Er scheint aber weder verwandt, verschwägert oder bekannt mit den beiden anderen Delinquenten zu sein.

NOCH EIN HINWEIS: Ja, schon wieder eine Meldung. Auch von obig genannter Person bin ich per Mail darum gebeten worden, seinen Namen und seine Adresse zu entfernen. Mache ich natürlich und frage mich langsam, warum die alle im Verborgenen arbeiten wollen. Wird deren Geheimnis bleiben!

Nur merkwürdig, dass die alle keine Zeit für diese angeblich so außergewöhnliche und geniale Idee von Freetagger haben.

In den Kommentaren war dann endlich auch eine kritische Anmerkung von einem gewissen “xcut”, der feststellte, dass die Leute keine Ideen mehr hätten.

Dieser Feststellung von “xcut” schließe ich mich voller Zustimmung an. Wenn fast 300.000 Homepages im deutschsprachigen Raum darauf hinweisen, wie im Internet Geld verdient werden könnte (wenn man Zeit hätte…), dann muss das ja ein richtig alter Zopf sein.

Jetzt aber was ganz anderes:
Liebe Pseudoblogger, die Ihr uns zeigen wollt, wie wir mit unseren Blogs Geld verdienen könnten, habt anscheinend überhaupt keine Ahnung davon, was ein Blog ist. Ihr solltet Euch darüber informieren! Eine minimale Hilfestellung möchte ich vorab leisten, so wie Ihr uns, die den Scheiß-Artikel über Kohleverdienen via Blog durchgelesen haben, erste Ratschläge diesbezüglich gegeben habt.

Ein Blog ist ein modernes und kreatives Ausdrucksmittel von Emotionen, von Gedanken, von Charakteren. Der eine oder andere (z.B. ich) tobt sich auf seinem Blog richtig aus. Posaunt seine (vielleicht) unliebsame Meinung in alle Welt hinaus. Kassiert dafür Hiebe, manchmal auch eine Abmahnung (Rechtsanwalt verfick Dich!). Ein Blog ist Hobby, Freizeitgestaltung, Entspannung, Aggressionsabbau, Trauerverarbeitung, Ablenkung. Ein Blog ist subjektiv. Ein Blog ist nicht kommerziell – genau deswegen ist ein Blog geil.

Jetzt kommen einige der Pubertät noch nicht entwichene Jünglinge daher und wollen uns Werbung aufschwatzen, weil sie selbst leider alle keine Zeit dafür haben. Wollt Ihr uns verarschen? Ihr seid keine Blogger, sondern kleine miese Schneeballsystemverkäufer und Möchtegern-Absahner! Habt Ihr überhaupt schon einen einzigen Artikel ohne das Hilfsmittel “copy & paste” verfasst? Ich glaube nicht.

Ein Blogger wird nicht zu einem Blogger, nur weil er Blogsoftware benutzt, sondern weil er das Bedürfnis hat, anderen etwas mitzuteilen. Ein Blogger ist ein fürchterlich selbstfixierter Mensch, der sich der virtuellen Öffentlichkeit darstellen will und für den es das Höchste ist, wenn er Beifallsbekundungen oder Schläge von seiner Leserschaft erhält. Hauptsache, es wird ihm Aufmerksamkeit entgegengebracht!

Wir wollen keine Besucher, die 10 Sekunden auf unseren Seiten verweilen und dann auf ein Scheiß-Werbebanner draufklicken. Das würde nämlich den Gedanken implizieren, dass die Werbung interessanter sei, als das von uns verfasste Geschreibsel. Meine Besucher haben sich gefälligst meinen Mist durchzulesen und stillzusitzen! Für was sitze ich denn bis frühmorgens am PC und denke mir ungeheuerliche Geschichten aus? Damit sie nicht gelesen werden?

Ey, Pseudoblogger – wir sind die falsche Zielgruppe. Ihr zerstört mit Euren epidemischen Verbreitungen von Viralmarketinglügen die Bloggoshäre. Werdet Staubsaugervertreter für die Firma Vorwerk (bekomme ich jetzt Geld dafür, weil ich die erwähnt habe?) oder schwatzt den Leuten Amway-Schneeballsysteme auf. Geht für Freenet von Haus zu Haus und überredet betagte Rentner zu Abschlüssen von Verträgen, die sie überhaupt nicht benötigen, weil sie keinen mehr haben (außer den Notdienst und Hausarzt), den sie anrufen könnten. Werdet Zeugen Jehovas und haltet in den Fußgängerzonen unseres Landes den Wachtturm in Euren Dreckspfoten. Oder noch besser: Wichst Euch einen, denn dann schadet ihr niemandem und ihr kommt auf andere Gedanken.

Kurzum: Lasst uns in Ruhe und verpisst Euch. Schiebt Euch Eure Ideen dahin, wo sie hingehören: In Eure pickligen Ärsche.

Dr. Satori
Satiriker, Kabarettist.

Post Scriptum:
Nicht, das ein falscher Eindruck entsteht, werte Leser. Werbung in einem Blog ist in Ordnung, sofern sie themenbezogen und sinnvoll eingesetzt wird, denn freilich freut man sich, wenn das Ganze ein wenig subventioniert wird. Werbung, die den Leser nicht stört und ihn nicht unnötig ablenkt von dem, was man mitteilen möchte. Auch ich lasse mich finanzieren und habe dabei ein ganz spezielles, auf meine Thematik zugeschnittenes Konzept entwickelt, welches ich freilich hier nicht verraten werde – ein Zeichen dafür, dass es funktioniert! Der Leser und Zuseher merkt von der Finanzierung nichts. Und so sollte es sein. Was die Herren auf ihren zusammengeschusterten Homepages vorschlagen, ist die Umwandlung eines Blogs in eine kloakenähnliche Werbemüllhalde. Darauf hat kein Blogger Bock.

Und hier noch ein schöner und lesenswerter Artikel der Bloggerin Claudia Klinger, mit dem Thema:
Gähnende Einfallslosigkeit: Geld verdienen im Internet

So, nun Feuer frei für die Kommentare!

WICHTIGER HINWEIS: Aus gegebenem Anlass wurde zu diesem Thema ein Sonderbericht erstellt, den Sie unbedingt lesen sollten: SONDERBERICHT: WerbeBlogs und anderer Mist…


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7 Kommentare zu "Im Internet Geld verdienen: wuhahahaha…"

  • Werter Doktor,
    Ihre Freetagger Beurteilung ist zwar ausführlich leider aber nur in Ansätzen konstruktiv. Auch ich habe im Alter von 14 Jahren als Moneyblogger begonnen und nun 2 Jahre später meine eigene SEO-Agentur aus dem Nichts erschaffen. Sie sehen also, jeder kann erfolgreich sein.

    Die Beurteilung sollte überhaupt nicht konstruktiv sein. Wie Sie selbst sagen, fingen Sie als Moneyblogger an – tja, wieso sind Sie es denn nicht geblieben?? Eben – es hat sich nicht gelohnt…

  • Freilich hat sich das moneyblogging für mich gelohnt. Jedoch war ich schlau genug, und habe mein Projekt Blogschrott bereits im Zenit verkauft, um mich neuen Herausforderungen stellen zu können. Ein strategischer Kunstgriff meinerseits um nicht betriebsblind zu werden.
    Wer im Leben etwas erreichen möchte, der darf halt nicht in seine eigenen Fußstapfen treten, sonst hat er Probleme beim Überholen.

  • Wieso sollte man sich eigentlich “selbst überholen”? Was ist denn das schon wieder für ein durchgequirlter Marketingspruch?? Und außerdem: Wie kann man denn in seine eigenen Fußstapfen treten, wenn zuvor dieser Weg noch nicht begangen wurde?

    Eieiei – das sind alles diese Marketingsprüche, die ich von Amway undwiesiealleheißen her kenne.

    Sich selbst überholen… tststs…

  • Ihr eigener Weg zum Moneyblogger
    Wenn ich hier so surfe kommen mir ungewollt dutzende Ideen wie man Ihre Seite hier durch einen Relaunch moneymäßig so richtig aufpimpen könnte (bin halt immer im Job).
    Kostprobe:
    1.bestimmte Textstellen werden mittels contextsensitiven Ads automatisch mit den treffenden Produkten verlinkt und der Clou- Sie verdienen mit.
    2.Oben rechts ein Werbebanner 486 x 60 abgerechnet in TKP
    3. PagePeel-Advertising oben rechts. Der neugierige User fährt mit der Maus übers Eselsohr und zoom.
    4. LayerAds, beim betreten der Seite fährt ein Rechteck mit Werbung auf die Seite.
    5. Zwischendurch noch ein paar PopUps und natürlich das zeitgesteuerte ExitPopUp welches sich erst öffnet nachdem der User 10 Minuten von Ihrer Seite runter ist.
    …und mehr verrate ich nicht.

  • @yannick eckl:
    Sorry, aber ich habe genug Geld – und Werbung wäre so ziemlich das Letzte, was ich auf auf diesem Blog veranstalten würde…

  • Adblock Nutzer

    @yannick eckl: “…durch einen Relaunch moneymäßig so richtig aufpimpen könnte…”. Da kommt einem ja mehr als das kalte Grausen, da möchte man nur schnellstmöglich Dr. Schäuble zum Diktator ernennen. Was wäre das Internet schön, wenn tatsächlich jeder Adblock nutzen würde. Dann wären Typen wie du endlich am Ende.

    @ Dr. Satori: Ich hoffe mal, diese Schleichwerbung geht in Ordnung? Ist ja in bester Absicht. Nebenbei Glückwunsch zu ihrer Website. Ein Lichtblick im sonst größtenteils dunklen Internet.

  • Unbekannter Vollpfosten

    Man kann mit sicherheit mitn blogen was verdienen die die es nicht glauben können es nicht so eine Seite aufbauen. Bei Google da stehe ich mit einem echten Moneykeywort auf top nähmlich das Wort Slips. Das Key Slips wird von den großen auch angestrebt nur packen die es net an mir vorbei zukommen.Wer mir nicht glaubt und mir denn auch sagen will mitn Blogen kann man kein Geld machen dann lache ich den nur aus. Im Kino zahle ich meine Tickets nähmlich in bar und brauch auch mir keion Taschengeld geben lassen. Ich finde es blöd das Krittiker uns versuchen unsere Branche totzureden ohne einen Plan der Materie zu haben.

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