Thomas G. Hornauer: Zum Abschuss freigegeben…

Fast schon hätte ich vergessen, dass ein Thomas G. Hornauer noch real existent ist – ja, so kann man sich täuschen. Thomas G. Hornauer hat kürzlich die Abartigkeiten des Internets entdeckt und stieß dabei auf mein Satiremagazin „Pseudolus“ und den Artikel: „Thomas G. Hornauer – Messias oder Bildstörung?“. Das dort Geschriebene ließ den Meister während seiner Sendung auf www.orangetable.de taumeln und die telemediale Studio-Funzel (in Form einer gelben Kerze) ausgehen. Endlich erging es ihm mal so, wie es vielen seiner Zuschauer bis dato erging, wenn sie aus Versehen über seinen Livestream oder seinen Fernsehkanal stolperten. Hornauer war schlicht und ergreifend darüber erschüttert, dass ich seinen telemedialen Einsatz nach dem Winnender Amoklauf als Bildstörung abtat. Dabei setzte er doch in Winnenden ein Zeichen, als er in Amoklaufcity drei Ausländerfratzen, die sich um eine geschlechtsreife Türkin stritten, zur Raison zwang, indem er ihnen erklärte, dass jüdische Kulturen in Deutschland nicht gültig seien…
Ja, die mir zugeneigte Leserschaft hat bestimmt schon gemerkt, dass der große Meister Hornauer alles durcheinander gebracht hat (wie üblich). Juden, Türken, Albaner, Jugoslawen, Grönländer – egal, wichtig ist nur, dass denen die deutsche Kultur zwangsverordnet wird – bestenfalls über kostenpflichtige Mehrwertnummern.
Hornauer wies in Winnenden die zoffenden Jugendlichen darauf hin, dass sie sich in einer Stadt befänden, in welcher Tragisches passiert sei und sie sich doch bitte dementsprechend verhalten sollten. Einer der Jugendlichen (gemäß Hornauers Aussage ein Jude) meinte nach Hornauers Maßregelung, dass es in seiner Kultur üblich sei, so mit dem Tod zu verfahren, woraufhin Hornauer meinte, dass er (der Jude) sich hier (in Winnenden) der deutschen Kultur unterwerfen müsse.
Anmerkung der Redaktion: Ja, Herr Hornauer, dies meinte vor Ihnen schon ein gewisser Herr Adolf Hitler – falls Ihnen der Name etwas sagt…
Lieber Herr Unwissend, äh, Herr Hornauer: In der jüdischen Kultur wird sehr ehrfürchtig mit den Toten umgegangen – sie werden nach uralten Traditionen betrauert. Das Zerreißen der Kleidung ist beispielsweise ein Ausdruck der Trauer im Judentum. Die Trauerzeit ist unterteilt in mehrere Phasen. In den ersten sieben Tagen, der shiw’a, bleiben die nahen Angehörigen (Eltern, Kinder, Geschwister) zu Hause, gehen auch nicht zur Arbeit. Sie sollen es sogar vermeiden, ihre Schuhe anzuziehen. Um mit der trauernden Familie zu beten und den Gottesdienst zu feiern, kommen jeden Tag Gemeindemitglieder und Verwandte. Sie bringen Speisen und Getränke mit. Der Besuch bei den Trauernden und die Beileidsbekundungen sind eine heilige Pflicht aller Verwandten, Bekannten und Nachbarn. Eine Kerze brennt für den Toten, man sitzt auf dem Boden oder auf niedrigen Stühlen. Spiegel und spiegelnde Oberflächen werden abgedeckt, um nicht von Belanglosigkeiten abgelenkt zu werden. Kosmetik und Baden sind in dieser Zeit nur im begrenzten Maß akzeptiert. Rasieren, Frisieren oder Make-up sind verboten.
Diese Fakten hätte Hornauer dem in Winnenden herumgrölenden Arschloch vorhalten sollen und nicht irgendein nationalistisches Geschwurbel bzgl. „Kultur in Deutschland“.

Thomas G. Hornauers Herz (aufgeschnitten), während einer OP am offenen Herzen.
Wie dem auch sei, Guru Hornauer ließ heute an mich eine Mail verfassen, in welcher er mich aufforderte, dass ich ihm meine Telefonnummer mitteilen solle, damit er mit mir über den verfassten Artikel reden könne. Hier seine Mail an mich (ungekürzt, 1:1):
Hornauer ab 20:00 Uhr kontaktieren. Entweder schreiben Sie ihm eine Mail an info@orangetable.de oder Sie geben kurz Ihre Nummer unter 11840 (fragen Sie nach Kanal Telemedial) an. In beiden Fällen, er ruft Sie zurück und trägt die Telefonkosten. Stellen Sie sich diesem Duell, denn Ihr Artikel hat ihn gestern schwer getroffen.
Keine Anrede, keine Grußformeln, nichts. Hier meine Antwort auf seine Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren - oder wer auch immer diese Mail geschrieben hat,
ganz sicher werde ich heute ab 20h nicht auf einen Anruf des Meisters warten, da ich mich auf Tour befinde und mein heutiges Bühnenprogramm bestimmt nicht wegen eines Telefonats absagen werde.
Bzgl. der Aussage, dass ich den Meister schwer getroffen hätte, kann ich nur sagen: Wer unbedingt als Zielscheibe fungieren will, darf sich nicht wundern, wenn auch darauf geschossen wird. Auch ich bin für viele meiner Zuschauer, respektive Leser, eine Zielscheibe. Auf meinen Artikel in Sachen “Unfalltod Jörg Haider”, bekam ich 52 Morddrohungen per E-Mail. Ich konnte und kann mit Anfeindungen sehr gut umgehen.
Herr Hornauer sollte die Möglichkeit heute nutzen, um mich als Feigling, Schmierenkomödianten, Rufmörder, abartiges Wesen oder dergleichen darzustellen. Es sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass ich nicht nur die zwei Artikel über Hornauer geschrieben habe, sondern noch ungefähr 100 andere Artikel. Außerdem gibt es den “Dr. Satori TV-Kanal”, ein süddeutsches Drama, eine Bildergalerie, Gedichte, Interviews undsoweiterundsofort.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Wenn Herr Hornauer ein tatsächliches Interesse an der Person Dr. Satori hätte, würde er sich den ganzen Umfang meines Schaffens betrachten. Eine Reduktion meines Wirkens auf die zwei von mir geschriebenen “Hornauer-Artikel”, könnte nur als Selbstverliebtheit, beziehungsweise Selbstfixiertheit Hornauers auf seine eigene Person abgetan werden.
Gerne darf diese Mail heute vorgelesen werden - aber bitte nicht von dieser legasthenisch veranlagten Blechdame vorlesen lassen, sondern der Meister selbst sollte sich so weit zu mir herunterlassen und wenigstens den Versuch unternehmen, mein Geschriebenes einigermaßen fehlerfrei vorzutragen.
Ansonsten bleibt mir nur noch, Ihnen für die heutige Internet-Telemedialsendung alles Gute zu wünschen. Auf dass sich die Zuschauer und das Aufsichtsbehördle nicht langweilen.
Kleiner Hinweis noch: Mit dem Aufsichtsbehördle habe ich überhaupt nichts zu tun, falls dies seitens Kanal Telemedial vermutet werden sollte.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Satori
Satiriker, Kabarettist
www.pseudolus.deP.S.: Auch Sie sollten sich angewöhnen, Mails mit Grußformeln einzuleiten und zu beenden. Schön wäre es auch, den Namen des Mailschreibers zu erfahren.
Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen – Herr Hornauer langweilt mich mittlerweile und ich habe bereits andere Opfer im Visier. So schwer es Herrn Hornauer auch treffen mag, verkünde ich hiermit, dass Thomas G. Hornauer für den Pseudolus-Verlag und für mich (Dr. Satori) nichts mehr hergibt und ich ihn mittels dieses Artikels zum Abschuss freigebe. PENG!
Dr. Satori.
BLATTSCHUSS 5
KLEINE NACHSCHLÄGE IM VIDEOFORMAT
Hornauer erklärt seinen Gegnern den Krieg:

Hornauer mit Freud’schem Versprecher:













»Herr Hornauer langweilt mich mittlerweile und ich habe bereits andere Opfer im Visier.«
Jetzt sei doch nicht so gemein. Das ist doch das Schlimmste, was du ihm antun kannst
Oh, das sind aber gute Nachrichten! Herr Hornauer ist zum Abschuss freigegeben! Bin nämlich Jäger und freue mich immer, wenn neues und jagdbares Getier in mein Revier eindringt. Danke für die Mitteilung Dr. Satori. Werde mich sofort auf die Pirsch legen!
Deswegen macht es auch schon wieder Spaß, ihm sein langweiliges Wesen unter die Nase zu reiben.
Und seine ersten - der hat wirklich erst in der letzten Zeit gemerkt, dass er eine Figur anerkannten Hasses/Spottes ist - Gehversuche im Internet, völlig unesoterisch, werden der in der spirituellen Fachwelt anerkannten Niete bestimmt keine Anhänger bescheren.
Wie kann man so dämlich sein und auf Satire reagieren??? Mittlerweile weiß doch ein jeder, dass durch Reaktion auf satirische Beiträge erst recht auf das “Opfer” (ich meine Hornauer) eingedroschen wird. Hornauer sägt mal wieder an dem Ast, auf dem er sitzt - oder befindet er sich schon in freiem Fall???
Uiuiuiuiui, das dürfte jetzt aber wieder Wasser auf Hornis Mühlen geben. Da bin ich ja mal gespannt wie der Meister drauf reagiert. Schade, dass sich unser Doktor nicht mehr mit Porni-Horni beschäftigen will, naja, er hat ja jetzt Barack Obama an der Backe.
Wurde Obama auch vom Doktor zum Abschuss freigegeben?
Igittigitt, Hornis Herz sieht aber ziemlich blass aus. Kein Wunder, dass er so deprimäßig drauf ist.
Kannte den Spacko überhaupt nicht - bin durch den Artikel draufgekommen. Also ich habs nicht ausgehalten, einen Livestream zu konsumieren. Es soll ja ein Behördle geben, was sich tagtäglich den ganzen Scheiß ansieht. Dürften wohl Hartz 4 Empfänger sein - anders kann ich mir das nicht erklären.
Also das Herzbildchen, uwähhh, pfui deivel.
Wie zum Henker kann man sich nur mit so einem grausligen Bild auf seiner eigenen Homepage präsentieren?!
Außerdem frage ich mich, woher der die Kohle für sein täglich Brot, seine Studioräume und so fort nimmt. Mit so einem Sch#iß kann man doch ned im Ernst Geld machen, das darf nicht sein.
Wie können Sie so einen Schund über den besten Lebensberater der nördlichen Halbkugel und dem größten weltweiten Fernsehsenderchef,
-besitzer und -macher Thomas G. Hornauer verbreiten? Wissen Sie eigentlich, was Sie da angestellt haben? Sein Ego ist soweit runter, dass er nun nur noch absolut positives Feedback von wahren telemedialen Freunden in seinen Sendungen an sich heranläßt. Dafür ließ er auch extra seine E-Mail-Adresse blocken. Desweiteren zeigt er jetzt höchstwahrscheinlich jeden Abend nur noch persönlich moderierte Altkonserven aus seinem über 30.000 Videobänder großen Top-Fernseharchiv (Erotikclips - btv - btv4u - fresh4u - Primetime - Kanal Telemedial), um sich wieder einigermaßen mit seiner Erfolgsvergangenheitsgeschichte selbstzuheilen bzw. neu zu stärken.
Danke Dr. Satori.
Sehr schön, Dr. Satori. Das ist die Antwort auf die Drohungen des Meisters, dass er mit seinen angeblichen Millionen, seine Gegner finanziell plattmachen will, dass er sie fertigmachen will. Hornauer verlangt für seinen Scheißdreck Toleranz und ist Kritikern gegenüber die intoleranteste Person, die man sich überhaupt vorstellen kann.
Ich finde, dass Dr. Satori mit seiner Holzhammermethode, exakt die richtigen Worte für diesen schleimigen Ferkelwämmser gewählt hat.