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Rottet den arbeitsscheuen Hartz IV Pöbel aus!

Seit einigen Tagen besinnt sich die BILD-Zeitung- ihrer (fast) einzigen Leserschaft: den Hartz IV Empfängern. Allerdings in einer Art und Weise, die die Umsatzzahlen des seriösen Blattes in den Keller führen könnte, da die vor sich hinschmarotzenden Hartz IV Empfänger nun schwarz auf weiß und rot lesen können, was sie doch für impertinente, sich im warmen Sozialschlamm herumwälzenden Dreckschweine sind – zumindest nach Meinung der BILD.

Bild Dir Deine Meinung…

BILD bildet sich so einiges ein...

Anscheinend wurde seitens Redaktion der BILD vergessen, dass außer von Politikern, Günter Wallraff und Dr. Satori, die BILD-Zeitung- lediglich von Hartz IV’lern gelesen wird. Selbst zum Einsammeln von Hundescheiße und Erbrochenem aus den städtischen Parkanlagen unseres Landes, wird eher auf die TAZ Rückgriff genommen, als auf die BILD.

Dr. Satori bildet sich hinfort…

Was schreibt die Presse über mich? Das Gelesene kann nur mit einer Zigarette und Flasche Bier ertragen werden.

Auch unsere obdachlosen Untermenschen bevorzugen mittlerweile „Die Zeit“ als vor Frost schützende Unterlage ihrer meist unter zugigen Brücken gewählten Behausungen, da sie über mehr Seiten und dickeres Papier verfügt und somit gegenüber anderen gedruckten Presseorganen besser vor Kälte und Feuchtigkeit schützt. Hat das aus Staatsgeldern finanzierte arbeitsscheue Gesindel, welches Leistungen ohne Gegenleistungen erhält, die nach dem Menschenfreund und spendablen Wohltäter Peter Hartz benannt wurden, womöglich eine Natter an seiner Brust genährt, die sich nun in undankbarer und selbstzerstörerischer Manier gegen seine Versorger und Geldgeber wendet? Lesen Sie im Giftspritzer-Interview (welches von einem 1-€-Jobber geführt wurde) Dr. Satoris Meinung zur BILD-Kampagne gegen die Hartz IV Empfänger…

Dr. Satoris Yacht auf Sardinien…

Dr. Satori (links) und sein Interviewpartner Stefano Stiletti (rechts und 1-€-Jobber) auf seiner Hochseeyacht.

Dr. Satori (links) und sein Interviewpartner (rechts und 1-€-Jobber) auf seiner Hochseeyacht.

Nachfolgendes Interview mit Dr. Satori wurde auf seiner Hochseeyacht während seines Dauerurlaubs auf Sardinien geführt.

1-€-Jobber:
Herr Dr. Satori, was halten Sie von der BILD-Hetzkampagne gegen die Hartz IV Empfänger?

Dr. Satori:
Sie kommt zu spät. Aber besser spät als nie. Wäre die Kampagne vor Einführung der Hartz IV Reformen geführt worden, müssten wir uns nicht mit solch parasitärem Pack rumärgern, wie Sie es beispielsweise sind, werter Interviewer.

1-€-Jobber:
Meinen Sie mich?

Dr. Satori:
Befindet sich noch eine Person auf meiner Yacht?

1-€-Jobber:
Nein…

Dr. Satori:
Eben.

1-€-Jobber:
Was sagen Sie zu dem Argument, dass es sich vor allem für Geringqualifizierte nicht lohnt, eine Stelle anzunehmen, weil unterm Strich kaum oder gar nicht mehr Geld herauskommt? Sind Sie auch der Meinung, dass eine Vollzeittätigkeit wieder besser bezahlt werden muss, damit Arbeit wieder erstrebenswert wird?

Dr. Satori:
Das ist ja wohl der größte Hirnschiss, den Sie gerade von sich gegeben haben und den ich jemals gehört habe. Wissen Sie eigentlich, wie seinerzeit in unserem Lande die Autobahnen gebaut worden sind? Gulaschsuppe, Kartoffelsuppe oder Eintopf gab es als Gegenleistung für 12 bis 16-stündige Schwerstarbeit. Warum sollte auf etwas, was sich damals als äußerst probates Mittel gegen arbeitsscheue Drückeberger bewährt hat, nicht auch heute wieder Rückgriff genommen werden? Mein Freund, der Berliner Finanzsenator Thilo Sarazzin von der SPD, ist mit seiner Feststellung, dass die räudigen Hartz IV Faulpelze zuviel bekommen, genau auf dem richtigen Weg. Meiner Meinung nach geht er die Angelegenheit nur viel zu halbherzig an. Beispielsweise rät er Arbeitslosen, dass sie sich von Leitungswasser ernähren sollten. Wir wohnen in einem regenreichen Land. Leitungswasser wird kompliziert und kostspielig aufbereitet und ist oftmals besser, als so manches Mineralwasser. Leitungswasser darf künftig ausschließlich der arbeitenden Klasse zur Verfügung gestellt werden. Arbeitslosengeld II-Beziehern muss es genügen, Regenwasser aufzufangen oder Wasser aus den städtischen Brunnen oder Kanälen zu konsumieren. Die entsprechenden Gerätschaften zum Auffangen von Regenwasser können in den städtischen Mülldeponien gefunden werden.

Diese gewissenlosen Hartz IV Proleten haben den ganzen Tag nichts zu tun und ziehen sich eine Verdummungs-Talkshow nach der anderen rein, welche fast ausschließlich unter Mitwirkung von Hartz IV Kandidaten produziert werden, saufen dabei Bier, Schnaps und anderweitige Alkoholika, belästigen die Nachbarn dann mit lautstarkem Gegröle, misshandeln ihre Kinder, indem sie ihnen zur Ruhigstellung ebenfalls Alkohol einflößen, vermüllen die angemieteten Wohnungen, pöbeln in den umliegenden Eckkneipen herum, belästigen Personen in öffentlichen Verkehrsmitteln durch ihren unangenehmen Alkoholgestank, begehen Ladendiebstähle, Hartz IV Frauen frönen der Prostitution und vermehren sich mit anderen Hartz IV Empfängern, wodurch neue Bastarde und Sozialschmarotzer in spe produziert werden und halten sich abartige Hunde, welche die schönen Parkanlagen unserer Städte mit ihrer übelriechenden und oftmals diarrhoetischen Scheiße übersäen, denn Hartz IV’ler räumen keine Hundescheiße weg.

Angesichts dieser Tatsachen ist es wohl mehr als schlüssig, diesen Personen ausschließlich Regenwasser für den täglichen Wasserbedarf zu überlassen. Viel Wasser benötigt diese Klientel sowieso nicht, da sie sich allenfalls waschen, wenn ein Termin beim Arbeitsamt ansteht. Der bislang gezahlte Regelsatz von 4,25 Euro pro Tag muss dringend und drastisch gekürzt werden. Ein Euro pro Tag ist vollkommen ausreichend, denn dafür bekommt man eine schöne Portion Nudeln beim Aldi oder Penny-Markt. Nudeln besitzen ausreichend Kalorien für den ganzen Tag und die komplette Familie und können auf vielfältige Weise zubereitet werden. Einen Tag mit Salz, einen Tag ohne Salz, den nächsten Tag angebraten, donnerstags und freitags als schmackhafte Suppe und an Wochenenden über eine Feuerstelle im Freien gegrillt. Das wären dann im arithmetischen Mittel cirka 30.- Euro für Nahrungsmittel pro Monat, inklusive Regenwasser, welches keine weiteren Kosten verursacht. Beispielsweise kann auch aus Mehl und Wasser ein leckeres Mahl zubereitet werden: Wasserpfannkuchen. Diese könnten mit angebratenen oder gegrillten Nudeln gefüllt werden. Nächstes Beispiel: Gegrillte Regenw…

1-€-Jobber:
Herr Dr. Satori, dürfte ich Sie kurz in Ihrem Redefluss unterbrechen?

Dr. Satori:
N E I N !!
Nächstes Beispiel: Gegrillte Regenwürmer und Mehlwürmer. Davon haben sich schon unsere Vorfahren und Herr Rüdiger Nehberg ernährt. Warum nicht auch unsere Hartz IV’ler? Kurzum, ich appelliere dafür, dass der Regelsatz von 350.- Euro auf maximal 50.- € gesenkt wird. Firmen könnten dann Hilfsarbeiter für einen noch wesentlich niedrigeren Stundensatz einstellen und hätten ungeahnte Expansionsmöglichkeiten, was wiederum die Arbeitslosigkeit in unserem Lande deutlich senken würde. Ein Stundensatz von ungefähr 3.- Euro brutto ist für Hilfskräfte ausreichend. Bei einer täglichen Arbeitsleistung von 16 Stunden käme dann ordentlich was zusammen – fast 1.000 Euro pro Monat brutto. Nach Abzügen verblieben den ungelernten Hilfskräften dann immer noch so um die 750.- Euro, mit denen auf alle Fälle die Mietkosten beglichen werden könnten. Selbstverständlich müsste auch der Ehepartner an die 10 Stunden täglich arbeiten, damit für den Lebensunterhalt nochmals cirka 500 Euro erwirtschaftet werden. Das wäre dann deutlich mehr, als ein Hartz IV Nutznießer nach meinem Modell erhalten würde. Arbeit wäre wieder lohnenswert und Deutschlands Parkanlagen wären schlagartig sauber, da Hunde von den 3-€-Hilfskräften mangels Zeit nicht mehr gehalten werden könnten.

1-€-Jobber:
Herr Dr. Satori, ich werde Sie jetzt unterbrechen und frage Sie, ob Sie das wirklich ernst meinen?

Dr. Satori:
Wie bitte, Sie wagen es, mir zu unterstellen, dass mein Modell ein Luftschloss oder eine Denkblase sei? Ich praktiziere dieses Modell bereits seit geraumer Zeit. Bei mir bekommt kein Mitarbeiter mehr als 2,50 Euro brutto pro Stunde. Wer mault und mehr haben will, der fliegt. Mit dieser Methode konnte ich mich sanieren und weitere Arbeitsplätze schaffen.

Wer nicht arbeiten will, muss markiert werden. Jeder Bezieher von Hartz IV Geldern bekommt von seiner ArGe eine persönliche BG-Identifikationsnummer. Es spräche nun überhaupt nichts dagegen, diese individuelle Nummer auf die Stirn der betreffenden Person zu tätowieren, damit für jeden Steuerzahler klar und deutlich erkennbar wird, für wen er sein sauer verdientes Geld abdrücken muss. Er kann sich dann an dieses Individuum wenden und ihn für seine privaten Zwecke in Anspruch nehmen, um z.B. eine vollgeschissene und mit blutigen Tampons vollgestopfte Rohrleitung wieder frei zu bekommen. Ich denke dabei auch an unsere Bundeswehr und unsere tapferen Soldaten, die in Krisengebieten ihr Leben lassen müssen und mussten. Den Bombenlegern rund um Afghanistan kann auch Hartz IV Kanonenfutter gegenüber gestellt werden. Jeder Abschuss könnte staatlich und stattlich subventioniert werden – dies würde eine Vielzahl unserer Probleme lösen. Eine Bewaffnung wäre auch nicht vonnöten, sondern eher kontraproduktiv. Selbstverständlich unterstütze ich auch das Ansinnen, Hartz IV Taugenichtse in der Pflege für Demenzkranke einzusetzen. Eine Qualifikation wäre hierbei absolut sinnlos, denn die an Alzheimer oder Demenz erkrankten Patienten könnten sich Misshandlungen oder falsche Fütterungen sowieso nicht mehr merken. Es wären seitens der Patienten keine Repressalien zu erwarten. Hartz IV’ler sollten auf schnellstem Wege als Fachärzte für Alzheimer-Patienten eingesetzt werden – auch hier könnte kein Schaden angerichtet werden. Aufwändige Arztkosten entfielen, da sich Hartz IV Ärzte pro Stunde mit einem Euro zufrieden geben müssten.

1-€-Jobber:
Haben Sie gegenüber den Personen, die soziale Leistungen vom Staat bekommen, nicht auch eine moralische Verantwortung? Tun Ihnen diese Personen nicht leid?

Dr. Satori:
Vor allem habe ich eine moralische Verantwortung gegenüber dem Staat, zu dem auch ich gehöre, sonst ließe ich mir solche Modelle, die in der Gesamtheit dem Staat nur Vorteile bringen, nicht einfallen.

Leid gibt es überall auf der Welt, warum also nicht auch bei uns in Deutschland? Beispielsweise hatte ich während meines Urlaubs auf Sardinien an der Costa Smeralda vergangene Woche so viel auf der Yacht gesoffen, dass ich 2 Tage enorme Probleme hatte auch nur irgendwas zu tun und mich nur an den Strand legen konnte, wobei ich mir einen üblen Sonnenbrand zuzog. Diese Schmerzen waren vor allem in der Nacht kaum auszuhalten. Erst eine thailändische Ganzkörper-Ölmassage, die von vier Thai-Mädchen durchgeführt wurde, brachte mich langsam wieder ins Lot, so dass ich am dritten Tag wieder fit genug war, um meinen Golfclub aufzusuchen. Ich weiß also, was es bedeutet zu leiden. Ich weiß, wovon ich rede. So manches im Leben ist ein richtiger Knochenjob.

Die monatlichen Leistungen, die von den Hartz IV Empfängern bezogen werden, werden meist innerhalb von 48 Stunden aufgebraucht und in alkoholische Getränke umgesetzt. Sicherlich wird damit auch die freie Marktwirtschaft angekurbelt, aber auf Staatskosten. Das muss künftig unterbunden werden – Eckkneipen haben kein Anrecht auf staatliche Subventionen. Wo kämen wir denn da hin! Aus diesem Grund sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass der Regelsatz auf maximal 50.- Euro gekürzt werden muss. Meiner Meinung nach sollten alle Sozialhilfeempfänger (und vielleicht auch Behinderte) dieses Landes, in eine Stadt, die irgendwo im Osten der Bundesrepublik ist, interniert und konzentriert werden, damit Übergriffe und Belästigungen auf die arbeitende Bevölkerung ausgeschlossen werden können. Solch eine Maßnahme würde so manches Stadtbild optisch aufwerten und die Parkbänke wären nicht mehr von herumlungernden, kotzenden und schnapssaufenden Individuen belagert. Städte könnten mit dem Slogan „Wir sind eine Hartz-IV-freie Stadt“ werben, womit der Tourismus angekurbelt werden würde. So auch beispielsweise Freiburg, welches mittlerweile auch „Green City“ genannt wird, könnte die Touristen mit dem Spruch „Grüne Stadt und kein faules Pack“ werben. Das wäre doch was, oder?

1-€-Jobber:
Herr Dr. Satori, ich danke Ihnen für dieses Interview und hoffe, dass all Ihre Visionen nicht allzu schnell in Erfüllung gehen. Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr, mich mit Ihnen länger zu unterhalten, da ich mich schleunigst auf Arbeitssuche begeben werde.

Auf Wiedersehen.

Dr. Satori:
Ja, ciao. Verpiss Dich.

BILD bildet ungemein - wie man sieht...

Dr. Satori bei seinem allmorgendlichen Studium der BILD in seiner Bibliothek auf der in einem sardischen Hafen liegenden Hochseeyacht an der Costa Smeralda. Eine Flasche gutes Ganter-Bier inklusive Zigarette dürfen dabei auf gar keinen Fall fehlen.

BILD bildet eben – wie man sieht…


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