Freiburger Staatsschutz und das Amtsgericht:
Intelligenz ist in einem Irrenhaus eher zu finden…

Das Amtsgericht in Freiburg - gebündelte Intelligenz unter Richterin Linke…
Meine mir meist kopfüber zugeneigte Leser- und Zuschauerschaft weiß um meine kleinen Probleme, welche ich vor und während des NATO-Gipfels hatte. Die Freiburger Staatsschützer sahen in mir einen potentiellen Attentäter, der dem Dauergrinser und Yes-we-can-Schreihals Barack Obama die Lebenslichter während des Shake-Hand-Events in Strasbourg, Baden-Baden und Kehl ausblasen könnte. Wer die Story nicht kennt, möge den Artikel: „Alarm aus Bötzingen – Attentat auf Barack Obama“ nachlesen.
Kennen Sie noch die Kurz- und Spielfilme mit den Protagonisten Stan Laurel und Oliver Hardy, die hierzulande auch unter dem Namen „Dick und Doof“ einen hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad erreichten? Die dominierenden Stilmittel zur Erzeugung von Komik, sind in Laurel & Hardys Filmen das Scheitern an zumeist leicht lösbaren Aufgaben. So scheiterte auch der Freiburger Staatsschutz und das Freiburger Amtsgericht, an Aufgaben, die eigentlich keiner Lösung oder Recherche bedurften…
Ordnungsgemäß zu Adolf Hitlers 120. Geburtstag (20. April), erhielt ich von der Freiburger Amtsrichterin Linke einen Beschluss darüber, dass die Verbindungsdaten meines Mobilfunkanschlusses vom 2. April 09 bis zum 4. April 09 überwacht und gespeichert wurden.
Begründung:
Der Betroffene Dr. Satori betreibt als Kabarettist die Homepage „www.giftspritzer.de“ (jetzt www.pseudolus.de), welche mit tief satirischen bis hin zu sadistischen Textbeiträgen (die u.a. Abbildungen von Kennzeichen verbotener Organisationen, sowie Textbeiträge über eine fiktive Ermordung „Barack Obamas“ und der Anwältin seiner Ex-Ehefrau enthalten) versehen ist.
Hinsichtlich des Beitrages zum amerikanischen Präsidenten Barack Obama, welcher von dem Homepage-Betreiber am 07.11.2008 ins Internet gestellt wurde, beklagt er sich hauptsächlich über die anhaltende Hysterie in den Medien und auf den Straßen und versieht seinen Beitrag mit der „fiktiven“ Schlagzeile: „Attentat auf den designierten Präsidenten Barack Obama – tot“.
Gleichzeitig kündigt er an, dass, wenn die Berichterstattung und Verehrung von Barack Obama so weitergehe wie bisher, Amerika bald erneut wählen müsse, „denn dann knallt er Obama höchstpersönlich ab, damit Ruhe im Karton ist und Sexymaus Sarah Palin Amerika und das Weltgeschehen lenken kann“.
Des Weiteren bietet er in seinem Beitrag der BILD eine Veröffentlichung an, dass er die Körperteile Obamas an eine zahlende Fangemeinde verkaufen wolle. Hierzu stellte er auch eine entworfene Preisliste über „Obamas Einzelteile“ ins Netz.
…undsoweiterundsofort…
Die Rechtschreibfehler und grammatikalischen Ungereimtheiten der Schreiberinnen dieses Pamphlets (Richterin Linke und Justizangestellte Dages), habe ich weitgehend beseitigt, damit meine Leserschaft nicht unnötig strapaziert wird.
Man möge beachten, dass ich diesen satirischen Artikel zu Zeiten der dreckigen Ami-Wahlkampfschlacht schrieb. Barack Obama ist mittlerweile Präsident der Vereinigten Staaten und meinerseits bestand und besteht kein Handlungsbedarf mehr, diesen Wahlkampf durch Ermordung des Kriegstreibers Barack Obama zu beeinflussen – weswegen auch, die Präsidentenwahl ist schließlich längst vorbei!
Warum ich Barack Obama einen Kriegstreiber nenne? Man lese die Veröffentlichung auf der Internetpräsenz www.diepresse.com:
Die US-Truppen in Afghanistan sollen noch weiter aufgestockt werden. Auch in Pakistan will Obama den Kampf verstärken. “Der Präsident hat entschieden, dass er diesen Krieg richtig ausstatten wird”, sagt ein Regierungsvertreter.
Barack Obama will diesen Krieg vorantreiben – somit darf man ihn zweifelsfrei als Kriegstreiber bezeichnen.
An dieser Stelle interessiert es aber nicht, warum und wieviel Kanonenfutter Barack Obama nach Afghanistan und Pakistan senden will. Wesentlich interessanter ist, zu welchem Schluss die Freiburger Amtsrichterin Frau Linke gekommen ist:
Aufgrund des Gesamtbildes des Betroffenen ist gem. §20 Abs. 3 Nr. 1 PolG davon auszugehen, dass er (Dr. Satori) die sich ergebende Gelegenheit des Besuches des amerikanischen Präsidenten zur Ausführung seines angekündigten Vorhabens ausnützt und wahr machen will…
Amtsrichterin Linke ist also tatsächlich davon ausgegangen, dass ich dem Kriegstreiber Barack Obama (während des Shake-Hand-Events in Baden-Baden) die Lebenslichter auspusten wollte.
Vermutlich wird Amtsrichterin Linke demnächst die Panzerknacker verhaften, weil in der letzten Micky Maus Ausgabe dererseits darauf hingewiesen wurde, dass in der nächsterscheinenden Taschenbuchausgabe Dagobert Duck beraubt, gekreuzigt, gesteinigt und anschließend geköpft werden wird.
Allen Freiburger Krimiautoren wird es ab sofort auch an den Kragen gehen – passieren doch in deren Büchern gar schreckliche Morde in Freiburg und Umgebung. Counterstrikespielende Kinder werden vom PC weg verhaftet und in den Freiburger Knast verfrachtet – denn genau genommen haben sie Millionen von virtuellen Leben auf dem Gewissen.
Doch weiter im Text des Beschlussschreibens von Amtsrichterin Linke:
Durch die Erhebung der Telekommunikationsverbindungsdaten für den vom Betroffenen benutzten Mobilfunkanschluss, sollen
- Kontakt- und Beziehungspersonen,
- Hotels und andere Beherbergungsbetriebe
- Wohnungen und andere Anlaufstellen
insbesondere in dem Raum Baden-Baden, Kehl und Straßburg festgestellt und identifiziert werden. Hierdurch können weitere Erkenntnisse gewonnen werden, die eine weitere konkretere Lagebeurteilung ermöglichen.
Die Erfüllung der polizeilichen Aufgabe erscheint auf andere Weise wesentlich erschwert und aussichtslos.
Nach Prüfung war diesem Antrag stattzugeben und die oben genannte Maßnahme anzuordnen.
…blablabla…
Irgendwie vermisste ich in diesem Schreiben das Vorhandensein von Hakenkreuzen und die abschließende Mitteilung, dass ich in Bälde einem Konzentrationslager überstellt werde, damit jegliche Gefahr, die von meiner Person ausgeht, gebannt werden kann.
Der Staatsschützer Wolfgang Kronbiegel suchte mich (wie Sie wissen) vor dem NATO-Gipfel (NATO = No Answers – Talk Only) auf, um mich zu belehren, was ich während des Zeitraums vom 2. April bis zum 4. April zu tun und zu lassen hätte. Er erkundigte sich auch, ob ich eine Festnetznummer besitzen würde, unter der man mich erreichen könnte. Diese Festnetznummer gab ich ihm freizügig und freimütig! In dem vierseitigen Schreiben der Amtsrichterin Linke ist dann noch Folgendes zu lesen:
Der Betroffene lebt seit 15.08.08 in Bötzingen. […] Tatsächlich befindet sich im Wohnanwesen kein Festnetzanschluss. […]
Zu diesem Schluss kam also der Freiburger Staatsschutz, nachdem ich Wolfgang Kronbiegel meine Festnetznummer mitteilte, unter der ich stets erreichbar bin – vorausgesetzt, ich befinde mich im Bötzinger Weinschloss. Ich frage mich, wie es möglich sein kann, dass mein Telefon überhaupt klingelt, wenn ich (nach Meinung des Staatsschutzes) über keinen Telefonanschluss verfüge??? Bilde ich mir vielleicht nur ein, dass ich einen Telefonanschluss habe? Bin ich psychisch krank, schizophren und höre ich Telefongeläut, welches real nicht vorhanden ist? Muss wohl so sein.
Achja, lieber Staatsschutz, an dieser Stelle sollte vielleicht erwähnt werden, dass ich insgesamt über 10 Telefonnummern erreichbar bin. Der letzte Anruf kam von einer Scheißdrecks-Marketingfirma, die mir mehrere Buddeln Wein via Telefon verkaufen wollte. Wie die die Nummern wohl herausbekommen haben? Also von mir haben die keine Rufnummern erhalten. Haben die etwa in einem Telefonverzeichnis nachgesehen oder im Internet recherchiert? Abartig.
In dem mir zugestellten Schreiben wurden noch mehr falsche „Fakten“ zusammengedichtet, die, aufgrund ihrer privaten Natur, hier nicht erwähnenswert sind. Die Staatsschützer rund um Wolfgang Kronbiegel, waren nicht in der Lage, die von mir übersendeten Faxnachrichten zu lesen und richtig zuzuordnen. Achja, dabei fällt mir ein, wie bewerkstelligte ich es denn, dem Polizeiposten in Bötzingen überhaupt ein Fax zukommen zu lassen, wenn ich angeblich keinen Festnetzanschluss haben soll? Während ich dies hier schreibe, erinnere ich mich auch noch daran, dass der Polizeiposten in Bötzingen mich vor ein paar Wochen sogar anrief – auf meiner Festnetznummer! Das ist mir nunmehr vollkommen schleierhaft, wie es die Bötzinger Dorfpolizei geschafft hat, mich telefonisch zu kontaktieren, obwohl ich gemäß Staatsschutz keinen Telefonanschluss besitze.
Ich komme zu dem Schluss: Der Staatschutz ist besser über einen informiert, als man selbst. Das lässt Erinnerungen an die gute alte Staatssicherheit (Stasi) in der DDR aufkommen. Das waren auch ganz besondere Leuchten, die heimlich ihre Lichter und die dazugehörigen Mikrofone unter viele Scheffel gestellt hatten.
Jede Kindergarten-Detektiv-Gang hätte bessere Arbeit abgeliefert, als die Staatsschützer unter dem Rollstuhlfahrer Dr. Wolfgang Schäuble. Und noch etwas: Die Amtsrichterin Linke ist davon ausgegangen, dass ich den Präsidenten Barack Obama killen wollte – trotzdem ließ sie mich seinerzeit laufen! Das war höchst fahrlässig – oder war es etwa Absicht? Kann es sein, dass es im Sinne der Freiburger Amtsrichterin Frau Linke gewesen wäre, wenn ich diesen Mord begangen hätte? Es spricht alles dafür. Sie selbst wollte sich nicht die Hände schmutzig machen – da kam ich ihr genau zum rechten Zeitpunkt. Man könnte daraus einen indirekten Auftragsmord konstruieren – mit den entsprechenden Rechtsverdrehern wäre dies kein Problem!
Ja, hochverehrte Frau Linke, da sehen Sie mal, wie schnell einen die Mühlen der Justiz ereilen können.
Nun noch ein Tipp: Sie können nicht lesen, ihre Rechtschreibung ist miserabel, sonderlich intelligent sind sie auch nicht, logisches Denken fällt ihnen außerordentlich schwer, Zusammenhänge können sie nicht deuten? Keine Angst, sie müssen ihr Leben nicht in einer Wohngruppe fristen, die von Sozialarbeitern, Psychologen und anderweitigen Helfern betreut werden muss. Nein! Sie sind optimal dafür qualifiziert, dem Freiburger Staatsschutz beizutreten oder AmtsrichterIn zu werden.
Wenn ich jetzt abschließend von mir gebe, dass ich Herrn Dr. Wolfgang Schäuble mitsamt seinem Rollstuhl am liebsten in den Kaiserstühler Geißensee (Mondhalde) schieben würde, so sollte sich der Freiburger Staatsschutz rund um Herrn Wolfgang Kronbiegel besagten See erstmal anschauen, bevor diese Stan Laurel und Oliver Hardy Verschnitte wieder bei mir aufkreuzen…
Dr. Satori.













Kaum zu glauben - so viel Hohlheit hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.
Traditionsbewußt und stilsicher zu Führers Geburtstag! Frau Amtsrichterin Linke hat den natürlichen Feind des Spießertotalitarismus geortet: Das selbstständig denkende Individuum, hier in Gestalt von Dr.Satori. Ein würdiger Beitrag zum Fest.
In Anlehnung an Herrn Dr. Satoris Schäubele-Geschiebe sollte es zu einem geflügelten Wort werden um sicherheitsrelevante Amtsbescheide und deren bürokratische Veranlasser zu verhöhnen und zu verunglimpfen:“Schieben Sie sich doch einen Schäubele sonstwo hin!”
Ja, die Staatsschützer sind schon etwas ganz Besonderes - so meinen sie wenigstens. Es ist jetzt wirklich an der Zeit, etwas gegen den Überwachungswahn unseres Staates zu tun. Die beste Methode ist die von Dr. Satori gewählte: lächerlich machen. Weitermachen, Dr. Satori.
L u s t i c h .
Anfrage: Hat jemand vielleicht Dr. Z. gesehen? Er ist mir leider entfleucht. Die Stromtherapie war noch nicht abgeschlossen…
Schade, dass man sowas nicht vorher erfährt, wäre doch viel witziger geworden
Finde es übrigens völlig verständlich, dass sie deinem Festnetzanschluss nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet haben. Ist doch klar, dass die ganzen Attentäter alle geheimen Gespräche mit dem Handy führen. Viel sichere Möglichkeiten gibt es ja nicht (zumindest in der Welt eines debilen und senilen Staatsschützers).
@asdf:
Die hätten meinem Festnetzanschluss bestimmt Aufmerksamkeit gewidmet, wenn sie denn herausgefunden hätten (beispielsweise durch Betrachtung eines Telefonbuchs), dass ich einen besitze.
Und noch etwas: Die vom Staatsschutz überprüfte Nummer, wird von mir seit Monaten nicht mehr benutzt, weil der Hund das dazugehörige Handy zerbissen hat.
Erschwerend kommt hinzu, dass ich mich auch nicht an die Anweisungen der Staatsschützer gehalten habe und vom 2. bis 4. April überhaupt nicht in meinem Bötzinger Weinschloss anwesend war, sondern mich an einem Strand in Sardinien vergnügte…
Die ganze Staatsschutz-Aktion war somit für’n Arsch.
Will auch so was!!!
Hallo Linke,
wo ist die IP, ja wo ist die IP.…. such Wuffi - such die IP.…
Unglaublich - ich erlese in dem Gerichtsschreiben eine weitere Botschaft heraus (zwischen den Zeilen):
“Die Gedankenpolizei hatte ihn sieben Jahre lang wie einen Käfer unter einer Lupe beobachtet.“
…
“Gedankenverbrechen nannten sie es. Gedankenverbrechen konnte man auf Dauer nicht geheim halten.“
…
“Jetzt, zum erstenmal bestand die Möglichkeit, allen Untertanen nicht nur vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Willen des Staates, sondern auch vollkommene Meinungsgleichheit aufzuzwingen.“
…
“Die Macht besteht darin, Schmerz und Demütigungen zufügen zu können. Macht heißt, einen menschlichen Geist in Stücke zu reißen und ihn nach eigenem Gutdünken wieder in neuer Form zusammenzusetzen.”
“1984 - Orwell”