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BND spionierte Dr. Satori jahrelang aus

Freiburg hat nun endlich seinen langersehnten Skandal: Die Redaktion des milliardenschweren Verlages ‘Der Giftspritzer’ wurde offensichtlich mehrere Jahrzehnte durch den Verlagshund ausspioniert – erst mittels Tierarzt konnte festgestellt werden, dass der Hund komplett verwanzt war. Grund genug für uns, mit dem Chefredakteur Dr. Satori ein ausgiebiges Interview zu führen.

Die Verlagshündin Aika spionierte jahrelang Dr. Satori aus - er merkte nichts...

Die Verlagshündin Aika spionierte jahrelang Dr. Satori aus - er bemerkte nichts...

Der Giftspritzer:
Herr Dr. Satori, ist Ihnen an dem Verlagshund niemals etwas aufgefallen?

Dr. Satori:
Doch. Er ist jedes Jahr älter geworden. Dies verwunderte mich, da ich eigentlich schon vor 7 Jahren mit seinem Ableben gerechnet habe.

Der Giftspritzer:
Wie alt ist denn der Hund?

Dr. Satori:
Acht.

Der Giftspritzer:
Äh, ja… wieso haben Sie denn dann schon vor 7 Jahren mit dem Ableben Ihres Hundes gerechnet – Hunde werden doch durchaus ca. 15 Jahre alt.

Dr. Satori:
Ich hab ihn vor 7 Jahren aus Versehen mit meinem Landrover überfahren.

Der Giftspritzer:
Achso – aber was bitte hat denn dieser unglückselige Vorfall mit der BND Spionage zu tun?

Dr. Satori:
Nichts.

Der Giftspritzer:
Aber wir wollen mit Ihnen doch ein Interview bezüglich des BND-Skandals führen.

Dr. Satori:
Wieso tun Sie dies dann nicht?

Der Giftspritzer:
Auf den uns zur Verfügung gestellten Bildern, ist deutlich zu sehen, dass auf dem Verlagshund mehrere Parabolantennen installiert waren (siehe Bild oben). Haben Sie sich niemals gefragt, warum ausgerechnet ein Hund mit solchen Produkten ausstaffiert wurde?

Dr. Satori:
Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, mich nicht in die privaten Angelegenheiten meiner Angestellten oder meines Hundes einzumischen – selbiges habe ich auch von meinen Mitarbeitern und selbstredend auch von meinem Hund erwartet. Natürlich wunderte ich mich schon, als eines Tages der Hund in solch einer Montur vor mir stand und führte darauf hin ein persönliches Gespräch mit ihm, in welchem er mir deutlich erklärte, dass dies seine Angelegenheit sei und dass er es nicht wünscht, wenn ich mich in seine Dinge einmische. Dies respektierte ich voll und ganz und dachte nur bei mir, dass diese Marotte schon irgendwann wieder vorbeigehen wird.

Der Giftspritzer:
Der Hund spionierte den gesamten Verlag aus. Alle Telefonate, Faxe, Mails, SMS etc. wurden direkt an den BND geleitet. Sind Sie über diesen Vertrauensmissbrauch nicht entsetzt?

Dr. Satori:
Doch. Insbesondere stört mich, dass ein an mich weitergeleitetes Geheimrezept nun auch in den Klauen des BND ist.

Der Giftspritzer:
Ein Geheimrezept? Um was handelt es sich denn dabei?

Dr. Satori:
Ein Rezept über die Zubereitung eines frisch erlegten Zeugen Jehovas. Dieses Rezept hätte in einer unserer nächsten Ausgaben erscheinen sollen – der BND hat uns aber die Suppe versalzen, da dieses geheime Rezept sofort vom BND veröffentlicht wurde. Dies ist für uns eine schwere finanzielle Schlappe.

Der Giftspritzer:
Ein Rezept über die Zubereitung eines Zeugen Jehovas? Was ist denn daran so außergewöhnlich?

Dr. Satori:
Es hätte damit die Welthungersnot gelindert werden können. In fast allen Erdteilen treiben Zeugen Jehovas ihr Unwesen und kein Mensch hatte bislang den Einfall, die lästige Plage der Zeugen Jehovas essbar zuzubereiten. Gerade in Afrika hätten damit Hungersnöte vermieden werden können.

Der Giftspritzer:
Sind außer diesem Geheimrezept noch andere Verlagsinterna an den BND weitergeleitet worden?

Dr. Satori:
Ja, dass ich bereits über 95 Jahre alt bin – dies war aber eine von mir wissentlich gestreute Falschmeldung. Ist jedoch niemandem aufgefallen.

Der Giftspritzer:
Herr Dr. Satori, was ist jetzt mit dem Verlagshund?

Dr. Satori:
Den Verlagshund habe ich an einen konkurrierenden Verlag verschenkt – einem Kulturverlag in der Basler Straße 29 hier in Freiburg. Mit der kompletten BND-Ausstattung.

Herr Dr. Satori, wir danken Ihnen für dieses offene und ausführliche Interview und wünschen Ihnen künftig bei der Wahl Ihrer Verlagstiere mehr Erfolg als bislang.


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